Der deutsche Schuldkult

Manuel H., Donnerstag, 23.03.2023, 10:47 (vor 346 Tagen) @ BerndBorchert2331 Views

Ich erinnere mich, wie ich einem Freund sagte, dass mit der Öffnung der Grenzen doch auch Mörder ins Land kommen könnten. Mal abgesehen davon, dass dies von mir kein besonders starkes Argument gegen eine Grenzöffnung ist, hat mich die Antwort verwundert:

"Auch Dein Großvater war ein Mörder."

Nun, beide Großväter hatten im WK1 als Wehrpflichtiger gedient, einer sogar erneut im WK2 (da aber nicht an der Front).

Mir wurde da aber deutlich, dass die Aufgabe unserer Grenzen und die bedinungslose Hereinnahme von jedem ganz eng mit dem deutschen Schuldkult zusammenhängt. So in dem verqueren Sinne: Weil ja alle unsere Großeltern Mörder waren, egal, was sie tatsächlich getan haben, müssen wir jetzt die ererbte Schuld durch allerlei Bestrafungen wieder gutmachen und der Welt beweisen, dass wir als Erben eben nicht mehr Mörder sind (im Schuldkult vererbt sich das Mörder-Sein, laut BK Helmut Schmidt nach guter jüdischer Tradition bis ins siebte Glied).

Mörder verursachen auch gerne andere schlimme Sachen, (weil sie ja böse sind, die Erben, also wir, sind sogar von Geburt an böse), z.B. Klimakatastrophen, erneut die Mörder-Deutschen ganz vorne mit dabei als führende Industrie-Nation.

Die gewählte Umvolkung, die anti-deutsche Rechtsprechung, die geplante Deindustrialisierung etc. sind also moralische Imperative, die gut und richtig sind. Wer damit dissident geht, ist rechts, also Nazi, und rechts meinen ist keine Meinung, sondern bekanntlich ein Verbrechen (was soll man von seit Geburt Mördern auch anderes erwarten?)


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