Wer präsentiert mir die Wahrheit auf dem Silbertablett? Niemand!

Avicenna, Mittwoch, 22.03.2023, 12:27 (vor 78 Tagen) @ Revoluzzer2828 Views

Deine Frage lautet: Wer präsentiert mir die Wahrheit auf dem Silbertablett?
Meine Antwort lautet: Niemand.

Seit Anbeginn der Menschwerdung hatten die Menschen selber zu denken, wenn sie überleben wollten. Dazu hat Gott den Menschen den Verstand geschenkt. Leider nutzen und würdigen nur weniger als zehn Prozent der Leute dieses Geschenk, selber denken zu können, sagte Prof. Pöppel auf https://psychotherapie.de.

Die Psychotherapeuten dort empfehlen qwant.com. Aber auch diese Suchmaschine nutzt nur den Datenbestand von Bing/Microsoft. Deshalb ist die wichtigste Empfehlung: Selber denken. Denkfaulheit bestraft das Leben.

Selber denken ist ganz einfach bei der heutigen Lügenpresse: Denk das Gegenteil, dann bist Du viel näher an der Wahrheit als Du Dir wünschst.

Ein Beispiel:

Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Wenige Wochen zuvor, am 15. Juni 1961, hatte Walter Ulbricht, Vorsitzender des DDR-Staatsrates und SED-Parteichef, im Festsaal des Ost-Berliner Hauses der Ministerien vor internationaler Presse dreist behauptet: «Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten». Der Politfunktionär mit Fistelstimme und Spitzbart sprach vielmehr über Wiedervereinigung und einen Friedensvertrag. Es war alles Lüge. Ulbricht erteilte den Einsatzbefehl zum Mauerbau.

Wer selber dachte, der wusste, dass das Gegenteil davon wahr ist. Ein solcher Selberdenker hatte vom 15. Juni 1961 bis zum 13. August 1961 - als knapp zwei Monate - Zeit, um den LKW zu organisieren und vom Osten in den Westen umzuziehen. Es wurde alles bekanntgegeben, man brauchte nur selber zu denken. Wer das tat, brauchte später nicht im Freiluftgefängnis DDR leben.

Das ist heute nicht anders. Also überwinde Deine Denkfaulheit und suche nicht nach den gebratenen Tauben auf dem Silbertablett. Denke selber!

Erfolgreiche Wahrheitssuche.

Avicenna

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"Niemand ist mehr Sklave als der, der sich für frei hält, ohne es zu sein" (Johann Wolfgang von Goethe, 1809)


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