Und beim Verbrenner explodiert der Turbolader...

Echo, Montag, 20.03.2023, 16:12 (vor 392 Tagen) @ Mirko24528 Views
bearbeitet von Echo, Montag, 20.03.2023, 16:20

*gähn*
Habe den ausländischen Artikel nicht gelesen aber die meisten Bastler nehmen gebrauchte Akkus mit Handkuss als Hausspeicher. Je nachdem wie die Akkus hergestellt sind kann man sie auch durchaus noch reparieren - hierfür gibt es Spezial Teams von Porsche und Co. Ausnahme vielleicht in Plastik vergossene Zellen. Außerdem darf man die Batterien nicht vergammeln lassen (SOC), sonst gehen sie kaputt.

Dass Versicherungen Schäden unnötig hoch beziffern habe ich selber mal gemerkt als mich jemand angefahren hat. Ein günstiger gebrauchter Verbrenner wird üblicherweise auch zum Totalschaden wenn der Turbolader durchdreht. Im Ausland werden die Fahrzeuge dann meistens wieder flott gemacht für schmales Geld.

Ich sehe das Problem weniger bei der Akkutechnik sondern viel eher bei den irren Elektronik-Spielereien. Veraltet schnell, ist nicht zuverlässig und nur teuer zu reparieren. Oder die Präferenz von Optik gegenüber Praktikabilität - früher gab es Stoßleisten an der Seite und unlackierte Stoßstangen aus Metall die man ausdengeln konnte. DAS ist es doch was die hohen Versicherungsprämien verursacht.

Wer wirklich die Umwelt schonen will muss die heilige Kuh "Auto" schlachten. Ein Eauto ist lediglich Lokal etwas emissionsärmer aber keine Lösung für alle Probleme. Je nach fahrprofil ist elektromobilität auch eher Luxus und rechnet sich oft nur durch Subventionen. Ich finde den Wegfall von Getriebe und Kupplung jedenfalls sehr vorteilhaft im Stop and Go Verkehr, deswegen habe auch ich Elektrofahrzeuge in der Garage.


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