So wird das nix, weil ihr Beide den springenden Punkt vergessen habt. Ohne den ist jede Reform zum Scheitern verurteilt.

Mephistopheles, Sonntag, 19.03.2023, 12:38 (vor 399 Tagen) @ Olivia1437 Views

Meine Tochter - im grünen Freiburg seit Jahren ansässig - überraschte mich mit "neuesten" Ideen zur Schulreform.... sie sprach von weiterem "Fördern". Wir haben etwa 1,5 Stunden darüber gesprochen.... dann habe ich ihr diese Zeilen geschrieben.....


Schulsystem:

1. Ansatz Justizreform: Strafen müssen wieder dem Gerechtigkeitsprinzip unterliegen.

2. Ansatz Schulsystem: Lehrer müssen wieder Konsequenzen/Strafen aussprechen und durchsetzen dürfen, Kinder müssen wieder von der Schule verwiesen werden dürfen.

Der springende Punkt muss die Freiwilligkeit sein.
Ausgebildet wird nur derdiedas, wer sich freiwillig für Ausbildung entscheidet.

Die einzige, aber auch vollkommen ausreichende Strafe wäre dann der Ausschluss, oder bei kleineren Vergehen, die Androhng des Ausschlusses aus der ausbildung.

Hinzukommt, als Untermauerung der Freiwilligkeit, dass Ausbidung bezahlt werden muss. Zuvörderst von den Eltern derdiedes Auszubildenden (um diesen Betrag mindert sich natürlich das zu erwartede erbe, der Auszubildende muss also vn vorneherein wissen, dass er seinen Lebensunterhalt durch seine Ausbildung selber erwerben muss, da er ja etsprechend weniger erbt), oder, wenn die Eltern kein Geld haben, durch ein Stipendium, dessfen Fortsetzung sich derdiedas Auszubildende durch eine jährliche prüfung, bei der auch das Verhalten des auszubildenden während des verflossenen Jahres in die Beurteilung der weiteren förderwürdigkeit, mit einfließt.

Spender, die ein Stipendium finanzieren, gibt es genügend, wenn sie den Betrag von der Steuer abziehen dürfen.

3. Sozialarbeiter müssen vorher einen handwerklichen Beruf erlernen und eine Lehre machen. Mit ihrer derzeitigen Ausbildung sprechen sie wie der Blinde von der Farbe und plappern nur Theorien nach, die nicht abgesichert sid.

Der Mensch wurde vom affen zum menschen durch das Handwerk. erst das Handwerk verschafte ihm die Studierfähigket (im übrigen ist Schreiben, also nicht aud der Tastatur herumklimpern), ein hochangeseheneer handwerklicher Beruf.
Wer keinen erlernt hat, ist m.E, zum Ausbilden nicht befähigt.

4. Die Ausbildung von Psychologen und Therapeuten muss grundsätzlich überarbeitet werden. Viele sind nicht in der Lage, ihren Klienten zu helfen. Gesellschaftliche Probleme werden "auf die Couch" verschoben.

Namensänderungen und Kuschelpädagogik versucht man hier seit über 30 Jahren. In den USA noch länger. Die Ergebnisse sind grauenhaft und bewältigen kann man diese Strukturen möglicherweise wirklich nur noch mithilfe des Militärs. Hoffen wir, dass es nicht so weit kommen muss.

Ich fürchte allerdings, dass das alles bereits viel zu spät ist. Die herrschenden Kräfte haben sich bereits für andere Lösungen entschieden.

Das ist unerheblich. Die herrschenden Kräfte herrschen nur so llange, wie man sie finanziert.

Gruß Mephistopheles


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