Kommt der Crash? – Die Aussichten für DAX, Nasdaq, Öl, Edelmetalle und Minen

Lobo, Dienstag, 14.03.2023, 21:55 (vor 457 Tagen)8726 Views
bearbeitet von Hausmeister, Donnerstag, 16.03.2023, 10:37

Der jüngste Newsletter dreht sich schlicht und leidenschaftslos um die Börse.
https://wolfsaktien.de/kommt-der-crash-die-aussichten-fuer-dax-nasdaq-oel-edelmetalle-u...


Auszüge:

Gehen Sie besser nicht davon aus, dass die US-Notenbank nun panisch die Geldschleusen öffnet und der Aktienmarkt sofort in lichte Höhen steigt. Denn in aller Regel ist eine sehr schwache Börse sowie eine eingestandene Rezession Voraussetzung für einen Kurswechsel der Fed. Frühere Aktien-Bärenmärkte setzten sich nach der ersten Zinssenkung noch Monate fort. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der Tiefpunkt und die große strategische Kaufchance für Aktien ins Jahr 2024 fallen. Natürlich wird es schon vorher eine Zwischenerholung geben – vorzugsweise von einem Tief im April als Startpunkt. Bis dahin sollten Sie auf der Hut sein, denn der Rückgang in den nächsten Wochen könnte kräftig ausfallen in einem Umfeld von Hiobsbotschaften und taumelnden Banken.
Beachten Sie die US-Notenbanksitzung am 21./22. März für das taktische Vorgehen. Meist werden die Aktienkurse vor einem solchen Termin nach oben „gepflegt“. Sollte dies auch jetzt passieren, rechne ich mit einem deutlichen Rückgang der Aktienkurse nach dem Fed-Treffen. Am meisten gefährdet wären dann Nasdaq- und Ölwerte.

Im Gegensatz zu Standardaktien werden Edelmetalle und Minen schon in diesem Jahr Höhenflüge veranstalten. Favorisierter Startpunkt ist hier ebenfalls der April. Deutlich günstigere Kaufpreise bis dahin für Gold, Silber sowie Minentitel sind nur für den Fall zu erwarten, dass die Aktienmärkte massiv fallen und es zu einer Panik mit Margin Calls kommt. Der Ölpreis bastelt an einem mehrmonatigen Rundboden und sollte im zweiten Halbjahr wie geschmiert laufen.


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Wer im Bereich 210- 220 Punkte Goldminen (nach)kauft, tut dies mit einem sehr guten Chance-/Risikoverhältnis.
Denn der HUI Gold Bugs Index testete am Freitag sein Tief von Ende Februar direkt auf einer wichtigen Unterstützungszone (die untere grüne Linie). Ein Tagesschluss über dem 20-Tage-Durchschnitt wäre ein wichtiges Indiz für die Bildung eines Doppeltiefs sowie eine Trendumkehr nach oben. Dass die Goldaktien dem Goldpreis derzeit hinterherhinken, ist keine Überraschung, wenn Investoren sich Sorgen um das Finanzsystem machen und damit risikoavers agieren. Sobald sich die Gewinnspannen der Goldminen verbessern, werden sie kräftig aufholen.


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Der DAX ignoriert die deutsche Katastrophenpolitik, den wirtschaftlichen Niedergang, die Alarmzeichen aus den USA sowie die Kriegstrommeln in Europa. Für Anleger bietet sich damit eine Shortgelegenheit. Glück hat der DAX, wenn er nur 2000 Punkte verliert.


Saludos


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