Sehr guter Punkt!

Ötzi, Donnerstag, 02.02.2023, 08:44 (vor 473 Tagen) @ Kaladhor3449 Views
bearbeitet von Ötzi, Donnerstag, 02.02.2023, 09:03

> Ich hab mich bisher verbal sehr zurück gehalten. Ich kann auch anders.

warum dieser Schmutz überhaupt so weit aufsteigen konnte…

Grüße

Während der "Corona-Quark" in den Jahren 2020 und 2021 Alltagsgespräch z.B. im Fußballverein war, ist der Ukraine-Krieg in "Plaudersituationen" mit weniger vertrauten Personen kein Thema. So nehme ich das jedenfalls wahr. Dies zeigt mir, dass den Leuten nicht wohl ist bei dem Thema.
Falls es doch mal zu einem verbalen Austausch über den Ukrainekrieg kommt, und ich feststelle, dass mein Gegenüber zur Fraktion Kriegstreiber gehört, habe ich mir vorgenommen, in Zukunft immer die "verbale Blutgrätsche" auszupacken. Bisher kam das aber nur einmal vor, in einem Austausch per eMail, da wohl die meisten Bekannten mir gegenüber das Thema meiden.

Da man es bei den Kriegstreibern mit mediengesteuerten, oft "akademischen", Personen zu tun hat, die aufgehört haben selbständig zu denken, kann man mit einer abwägenden Position a la

"Russland hat den Krieg zwar angefangen, aber durch die russlandfeindliche Politik einiger Länder war das auch provoziert, und wir müssen deswegen auf einen Waffenstillsand mit Russland hinarbeiten, und dann Kompromisse aushandeln und das Verhältnis langfristig wieder verbessern" nichts erreichen.

Da hilft nur die verbale Blutgrätsche, ein Frontalangriff auf genau diejenigen Punkte, an denen das selbständige Denken des Gegenüber von den NATO-Vordenkern ausgeschaltet wurde.

Verbale Blutgrätsche zum Ukrainekrieg bedeutet:

-Darauf hinweisen, dass die Ukrainischen Maidan-Putschisten den Krieg selbst angefangen haben, in dem sie im April 2014, als sie erst 2 Monate im Amt waren, selbst den "Antiterroroperation" genannten blutigen Feldzug gegen den Donbass gestartet haben.

-Darauf hinweisen, dass es keine rechtliche Verpflichtung für den Donbass und die Krim gab, sich den Putschisten anzuschließen, und dass es das alleinige Problem der Putschisten ist, wenn Teile des Landes sich deren Befehlen verweigern. Das rechtfertigt keine Gewalt.

-Darauf hinweisen, dass seit acht Jahren trotz Minsk-Abkommen durch den andauernden Artilleriebeschuss aus den Vororten täglich schwangere Frauen in Donezk-Stadt in Blutlachen verwandelt werden und Kindern die Köpfe abgerissen werden.

-dass es eine Frechheit war, dass Claudia Roth im Frühjahr 2023 in Odessa war, um Kulturgelder zu verteilen, ohne das Massaker an dutzenden unschuldigen russischstämmigen Bewohnern vom 2. Mai 2014 im Gewerkschaftshaus überhaupt mit einem Satz zu erwähnen.

-dass die Ukrainische Regierung Nazis sind. Dabei drohe ich dem Gesprächspartner im gleichen Satz an, ihm ein Video der Tattoos der gefangenen Soldaten von Mariupol zu schicken, was ich zu diesem Zeck auf meiner Festplatte lagere.

- dass Selenskis Truppen immer noch Awdijiwka halten und er von dort aus weiter täglich die Zivilbevölkerung in der Millionenstadt Donezk beschließen lässt, und dass deswegen die Russen gut beraten sind, weiter alles Militärische zu vernichten, was vom lernresisteten Selenski herumkommandiert wird ("Wer nicht hören will, muss fühlen").

-dass die britischen Diplomaten weltweit geohrfeigt gehören, wenn sie sich noch weiter zum Krieg äußern, ohne endlich die Aufnahme der Blackbox von MH17 zu veröffentlichen, die in Großbritannien "verschollen" ist, und dass das zeigt, dass die Ukraine damals Putin abschießen wollte, der zur gleichen Zeit nur wenige hundert Kilometer entfernt mit seinem Flieger unterwegs war, dessen Lackierung derjenigen von Malaysia Airlines extrem ähnlich ist.


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