Wissen'schafftliche Erkenntnismethoden ...

Beo2, NRW Witten, Sonntag, 18.12.2022, 12:44 (vor 527 Tagen) @ Mephistopheles1739 Views

.. sind solche, die sich in einer Jahrtausende dauernden Auslese als "praktisch nützlich" bewährt haben: Sie bescherten ihren Anwendern Ergebnisse (Wissen, Erkenntnisse, Errungenschaften), die diesen eine wirtschaftliche und militärische Überlegenheit gegenüber anderen Völkern gebracht haben, inklusive eines schnelleren Bevölkerungswachstums (= Soldaten & Arbeitskräfte). Deshalb wurden sie auch von anderen Völkern bzw. Herrschern, schließlich weltweit nachgeahmt und übernommen. Irreführende "Erkenntnismethoden" sind demgegenüber "an der Realität zerbrochen", haben sich nicht bewährt, führten zur Stagnation oder zum Untergang des Volkes, und wurden deshalb aufgegeben.
Der Motor dieser Methodenselektion waren ursprünglich die Astronomie (Zyklenmessung) und die Baukunst (siehe den Tempel-, Palast- & Städtebau), später auch die Landwirtschaft, das Kriegshandwerk (Waffenproduktion) u.a.m..
Über die Nützlichkeit und Güte dieser Methoden herrscht heutzutage eigentlich weltweit Konsens .. zumindest was "die natur- und die sozialwissenschaftlichen Methoden" angeht. Über die korrekten "geisteswissenschaftlichen Methoden" (in der Philosopie und der Theologie) herrscht weit weniger Einigkeit.

Eine andere wichtige Frage ist aber, Worüber (heute) geforscht wird und Warum, d.h. welche Fragestellungen werden zum Gegenstand der emsigen Forschungsaktivitäten erhoben, von Wem finanziert, und Wer hauptsächlich der Nutznießer der Forschungsergebnisse ist bzw. wessen Interessen sie dienen (sollen).

Mit Gruß, Beo2


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