Sehr wohl haben wir die fruchtbare Erde selbst geschaffen

Mephistopheles, Datschiburg, Freitag, 02.12.2022, 17:00 (vor 56 Tagen) @ Weiner950 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Freitag, 02.12.2022, 17:26

Mit anderen Worten: Das Geben (Säen, Investieren) kommt VOR dem Nehmen (Ernte) .. im Guten wie im Schlechten = eine sehr alte Weisheit.

Und das gilt nicht nur für jedes Individuum (Körperzelle, Mensch), sondern auch für jedes Möchtegern-Kollektiv bzw. Gesellschaft (Super'individuen). Zum Beispiel: indem mensch ein Stück der eigenen Freiheit "rechtens investiert" = also (bewusst) hergibt, aufgibt.

Ja, Beo2, das geht in die richtige Richtung (Vorredner eingeschlossen!). Ich wollte nur noch zu bedenken geben, dass wir die Samen, die wir aussäen, ja nicht selbst gemacht haben - desgleichen auch nicht die fruchtbare Erde, in die wir sie hineinlegen, und nicht die Sonne, die die Keimlinge wärmen wird.*) Wir haben auch nicht uns selbst erschaffen, und es ist sehr die Frage, wie frei im Handeln wir überhaupt sind.

Sehr wohl haben wir die fruchtbare Erde selber geschaffen, auch wenn das, wie alle Errungenschaften unserer Kultur, mittlerweile von der Last Generation vergessen oder verdrängt wurde, und zwar durch den Kunstdünger nach Justus von Liebig.

Ohne ihn sähe es mit unserer Ernährung echt mau aus und die Weltbevölkerung hätte wohl kaum über 2 Mrd. Menschen steigen können.

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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