Unsere Städte sind definitiv viel zu hell. Schädlich für Natur, Insekten und unseren Schlaf.

Plancius, Donnerstag, 01.12.2022, 12:25 (vor 58 Tagen) @ Ankawor1405 Views

Ich würde es sehr begrüßen, wenn unsere Städte ihre Nachtbeleuchtung signifikant einschränken würden.

Das Beleuchten der ganzen Gewerbegebiete, Möbelhäuser usw. ist ein Frevel ohnegleichen.

Das Umstellen der Straßenbeleuchtung vom rötlichen "DDR"-Licht auf das gleißend-weiße LED Licht wird von unserem Auge als sehr unangenehm wahrgenommen.

Die Verdichtung der Straßenbeleuchtung braucht auch nicht zu sein. Gegenüber DDR-Zeiten stehen jetzt doppelt so viele Straßenlaternen. Man könnte also locker schon mal die Hälfte der Lampen abklemmen. Ein komplettes Abschalten der Nebenstraßen bis auf wenige Laternen zwischen 22 und 5 Uhr ist auch keine Beeinträchtigung des Wohnwerts. Wird hier auch so gemacht und so kann man auch hier im Ort die Milchstraße in der Nacht sehen. Man nimmt eben die Taschenlampe mit, wenn man noch nachts unterwegs ist. Niemand meckert, die Leute haben sich schon seit vielen Jahren dran gewöhnt.

Leider haben die meisten Menschen gar keinen Sinn mehr für einen schwarzen Nachthimmel, wo man die Milchstraße in ihrer ganzen Pracht sehen kann. Durch Ausdünnen der Straßenbeleuchtung und gezielte, intelligente Beleuchtung von Gewerbeflächen, wo nachts gearbeitet wird, lässt sich viel an Lichtverschmutzung vermeiden.

Gruß Plancius

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Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.


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