müde der Freiheit? zu schwach für Souveränität?

Weiner, Montag, 28.11.2022, 10:59 (vor 67 Tagen) @ Ostfriese2843 Views

Hallo, thematisch hier her gehörend und heute morgen auf EpochTimes gelesen, Autor Giuseppe Garcia (siehe Wikipedia):

ZITAT: "Sind wir freiheitsmüde geworden? Oder hatte die Freiheit des Einzelnen schon immer einen schweren Stand, weil sie anstrengender ist als der Herdentrieb?

Eine Kultur der Mündigen und Selbständigen setzt lebenslange Arbeit an sich selbst voraus, ein Wille zur Selbstverantwortung. Das entspricht nicht dem menschlichen Instinkt. Der Mensch sucht nicht die Risiken der Freiheit auf der Wildbahn, wenn er nicht muss, sondern die Nestwärme. Der Mensch will behütet sein. Er will, dass jemand sich kümmert und Verantwortung übernimmt. Das erklärt die anhaltende Anziehungskraft sozialistischer Modelle mit dem Versprechen, dass der Staat sich kümmert. Dass der Staat die Gefahren von Freiheitsmissbrauch und Willkür zu bannen vermag, kraft einer höheren Autorität. Nestwärme und Herdentrieb kommen aus dem Wunsch des Menschen auf ein bequemes, abgesichertes Leben. Diesen Wunsch machen sich verschiedene Formen des Kollektivismus zunutze, ob in grüner, roter oder brauner Verpackung.

Im Gegensatz dazu leben freie Gesellschaften von einer Kultur der individuellen Reife. Der katholische Kirchenlehrer Thomas von Aquin (1225–1274) definiert Freiheit als „steigenden Selbstbesitz“. Frei werden bedeutet nach Thomas, sich selber immer mehr besitzen zu lernen. Um eines Tages so zu handeln, wie man es vor sich selbst wahrhaft verantworten kann, statt nur der Herde zu folgen, oder den Trieben zwischen Angst und Lust.

Wenn die Menschen weniger an die erlösende Kraft der Herde oder des Staates glauben, dafür wieder mehr an die sittliche Kraft der Selbstverantwortung, dann dienen sie damit nicht nur der Entfaltung der eigenen Person, sondern dem gesellschaftlichen Raum für Kreativität und Fortschritt. Freiheit und Verantwortung sind nicht Prinzipien der Vergangenheit, sondern der Zukunft. Der Einzelne macht den Unterschied, nicht das Kollektiv. Der Einzelne kann sich selbst besitzen, nicht das Kollektiv." ZITAT ENDE

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Auf EpochTimes wird aktuell ferner in mehreren Beiträgen vom neuen 400-Mia-Paket berichtet, das Biden nun vorgelegt hat. Es geht um eine Reindustrialisierung der USA und um eine Abschottung gegen China (Verbot Huawei-Handys, Verbot der IT-Arbeit für chinesische Firmen etc.) sowie der Abschottung gegen Europa. China wird das aushalten, Europa wird runterfallen (es sei denn, es fände einen Weg nach Russland ... und nach China ...).

QUELLE: https://www.epochtimes.de/politik/analyse-politik/staatshilfe-fuer-firmen-in-den-usa-un...

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Was die Ausgangsfrage des Threads betrifft: Finanzierungen von Protesten gibt es natürlich, Kontakte auf sehr hohen Ebenen gibt es auch (wirtschaftlich und politisch, und dabei in alle politischen Lager hinein - die KPCh mit 100 Mio. Mitgliedern ist kein Monolith sondern ein Universum). Es sollte aber nicht vergessen werden: die SARSe, Vogelgrippen, Schweinegrippen etc. waren und sind eine Biowaffe, die primär gegen China gerichtet war und ist und sein wird. Die Absicht war und ist, zu schwächen und Dilemmata für die Regierungen in China zu produzieren.

Hinter dem Ukraine-Krieg und hinter COVID steckt die gleiche Hand. Und die ist überaus geschickt, hoch professionell und raffiniert. Sie operiert grundsätzlich verdeckt, und in der Öffentlichkeit mit Falschinformation.

Eines der Dilemmata für China sieht etwa so aus (andere gibt es in der Wirtschaft und im Militär):

https://www.wsws.org/de/articles/2022/11/18/pers-n18.html

(Szenario, was passieren könnte, wenn man in China den Kampf gegen COVID lockert)

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/drosten-optimistisch-virus-kann-an-vielen...

Zitat daraus:

""Erneuter Evolutionssprung in China nicht ausgeschlossen

Ein mögliches Szenario will aber auch der Virologe nicht ganz ausschließen: „Es bräuchte eine Art Revolution, durch erneute massive Verbreitung irgendwo auf der Welt.“ Seine momentane Sorge gelte dabei China. „Weltweit ist die Immunität recht homogen verteilt, in Industrieländern durch Infektion auf dem Boden der Impfung, in ärmeren Ländern sogar durch mehrfache Infektion der Bevölkerung. In China jedoch ist das nicht der Fall. Ich würde nicht ausschließen, dass dort in puncto Evolution noch einmal ein Sprung passiert.“ ""

Man kann das auch als eine Warnung auffassen ...

W.


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