Das ist doch der Punkt - du stellst das selbst ein ....

NST, Südthailand, Freitag, 04.11.2022, 07:15 (vor 479 Tagen) @ neptun2308 Views
bearbeitet von NST, Freitag, 04.11.2022, 07:27


Ich würde mir für mich selbst wünschen, daß ich in einem solchen Fall die Stärke besäße, ein neues Organ nicht in Anspruch zu nehmen. So etwas kann man wahrscheinlich aber erst dann wissen und unter Beweis stellen, wenn ein solcher Fall eintritt.

.... z.B. ist O-Transplantation in meiner privaten KV versichert. Mit meinem Gewissen entscheide ich dann, wenn es zu dieser Option kommt.

Wie die aktuelle Rechtsspechung ist - spielt eigentlich keine Rolle dabei. Wenn die es nicht zulässt, liegt es nur daran, wieviel ich bezahlen will - und lass das dann dort machen, wo es gemacht wird.

Innerhalb des Sozialklimbims wird das plötzlich zu einem humanen Menschenrecht - die O-Transplantation. Erst dadurch wird das zu einem gewinnbringenden Geschäft im Medizinbetrieb für alle Kassenpatienten. In TH steht im Geburtsregister - Religion Buddhist- bei der Mehrheit, im Buddhismus ist das definitiv ein NoGo. Trotzdem lassen sich Wohlhabende transplantieren - als Buddhisten. Der Mehrheit beleibt das deshalb verschlossen, weil sie das privat bezahlen müssen - oder eine entsprechende KV haben, welche die Mehrheit nicht hat.

Gerade die O-Transplantation steht für das westliche Geschäftsmodell und wurde auch dort entwickelt. Es ist klar, dass der Empfänger eines Organs - damit einverstanden ist, dass ein noch lebender Mensch ausgeweidet wird. Clever wie die Westler nun einmal sind, wird das Opfer für Gehirntot erklärt - und jeder könnte es wissen - Tote kann man nicht als Organspender einsetzen.

Die ganze westliche Juristerei ist eben per se nutzlos. Wo die Profite winken, folgen die passenden Gesetze auf dem Fuss. Innerhalb des Sozialklimbim wird eben auch das eigene Personal zur Verwertung freigeben - das nennt man dann Humanismus. Dieser Humanismus ist im westlichen Medizinbetrieb entstanden .... und sagt einiges über jene, die dort arbeiten und ausgebildet wurden - über den Umgang mit Menschen.

Über die transplantierten Buddhisten richtet kein Richter und auch kein Mönch - das war ihre Entscheidung - geht auf ihr Konto, ihr Karma Konto. Was beutet das Konkret, in einem seiner folgenden Leben wird ihm das gleiche passieren .... entweder im nächsten oder irgendwann. So lange er das Rad der Wiedergeburten nicht verlässt - wird ihn das irgendwann einholen, so viel ist sicher, aus buddhistischer Sichtweise. Buddhisten brauchen eigentlich keine Richter - es geht immer nach dem Motto: Auge um Auge .... dem kann man nur durch den Ausstieg entkommen ....
Gruss

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!


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