Wir wissen doch alle, dass Evakuierungen vor dem terroristischen Beschuss als Entführung dargestellt werden.

Gernot ⌂, Samstag, 29.10.2022, 23:47 (vor 91 Tagen) @ Sorrento1259 Views

Die russischen Zivilisten aus den Donbassrepubliken haben diese schon vor und kurz nach Beginn der Kampfhandlungen massenhaft verlassen, um dem terroristischen Beschuss von Marktplätzen, Kindergärten, Krankenhäusern usw. zu entgehen.
Das wurde dann als "Entführung", "Verschleppung" und "Deportation" hingestellt.


Die Art und Weise des Vorgehens, also Kriegsverbrechen, wurde dem Feind in die Schuhe geschoben.
Der hat gar kein Interesse daran, mal hier, mal dort "ein klein wenig" Terror zu verüben. Wollte er Terrorkriegsführung, hätte er sie durchführen können, und dann wären Städte Trümmerfelder, nicht eine einzelne Käsemolkerei.

Vielleicht ist er einfach zu klug, widerstandsfördernden Terror gegen die Zivilbevölkerung auszuüben.

Als Göring im Sommer 1944 im offenen Wagen durch die Trümmer des Ruhrgebiets fuhr, nach Zeitzeugenberichten erschüttert und entsetzt, jubelten ihm die obdachlosen Menschen zu und forderten Vergeltung!

Die Ukraine verfügt nicht über die Möglichkeit, mehr als "Terrornadelstiche" zu verüben. Und auch in ihrem Fall sind m. E. die einzelnen Offiziere und Soldaten sowie die politische Führung, die das nicht unterbindet, verantwortlich, nicht aber das ukrainische Volk, das gar kein Interesse daran hat, über Russen zu herrschen, auch nicht innerhalb der ach so heiligen, vom Kaiser und Chruschtschow willkürlich, nicht vom "lieben Gott", verfügten, Staatsgrenzen.

Erlebe ich die Diskussionen in diversen Foren und Diskussionsblöcken, sehe ich, welche Seite oftmals verbissen und beharrlich ist und welche dagegen andererseits schäumend vor Hass. Letzterer traue ich Verbrechen eher zu. Aber das ist selbstredend natürlich nur eine ganz subjektive, persönliche Wahrnehmung.

Die Russen nähmen viel Wind aus den Segeln, veröffentlichten sie Verurteilungen einzelner Kriegsverbrecher, die es gewiss auf ihrer Seite geben wird. Uns haben die Verurteilungen, nachzulesen in den Protokollen der Wehrmachtsgerichte bzw. der Literatur über sie, zwar wenig genutzt, doch gab es damals noch kein Internetz. Und auch die Geschichte wird einst gerechtere Urteile fällen.


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