Es sterben auf beiden Seiten eher die einfallslosen und weniger intelligenten Kanonenhappen.

eesti, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Mittwoch, 26.10.2022, 15:04 (vor 99 Tagen) @ Joe682997 Views

In Rußland ist man als Student befreit von der Einberufung, hat sich ins Ausland abgesetzt oder ist plötzlich IT-Spezialist, denn auch die werden nicht eingezogen..., in der Ukraine sind die schlauen Kerle längst im Ausland oder haben sich im korruptesten Staat Europas frei gekauft.
An die Front gehen gern Nationalisten, kranke Typen aus aller Welt, die "was erleben wollen"...
Wenn die etwas dezimiert werden, kann die Welt anschließend auch besser miteinander auskommen.
Verpflichtend für Kampfeinsätze sollte jeder Politiker sein, der den Krieg befeuert, da denke ich besonders an unsere derzeitige grüne Führungsriege.
Baerbock direkt an die Front als Sanitäterin, damit sie selbst mitmacht, wovon sie nur dumm rumschwafelt! Da kann sie sich auch gern mal ein Stück Granatsplitter in den Körper stecken, soll sich nicht sehr angenehm anfühlen, aber selbst probieren ist für Kriegstreiber sehr lehrreich.
Und Habeck mit der Kalaschnikow ran an den Russen, da kann er mal zeigen, was es heißt, den Russen zu besiegen.

Ansonsten die Kriegslage

Die großen Erfolge der Ukrainer durch Satellitensteuerung und Planung der NATO und erhebliche Überlegenheit in der reinen Mannschaftshöhe sind vorerst vorbei.

Inzwischen gibt es wohl Probleme mit der NATO-Steuerung. Die Angriffe erfolgen oft unüberlegt und werden von den Russen nahezu vollständig zurückgeschlagen, unter immensen Verlusten der Ukrainer.
Die jetzigen Angriffe haben oft nur noch Kompaniestärke und erreichen fast nie ihre schon minimalen Ziele.

Die mobilisierten Kräfte der Russen kommen nun langsam an die Front und füllen die Verluste auf.
Andererseits kommen die Russen bei ihren Bemühungen zur Einnahme der Donezker Republik in ihren administrativen Grenzen nicht voran. Auch sie werden zurückgeschlagen.
Derzeit gibt es eher Artillerieschlachten wie im 1. Weltkrieg. Mit gleichen Bildern.
Allerdings haben die Russen weiterhin eine Überlegenheit in der Artilleriestärke.
Putin mahnt aber schon eine ehrliche Bestandsaufnahme und realere Berichte über Probleme an der Front und in der Logistik (Nachschubproduktion) an, was auch schon tief blicken läßt.
Die Ukrainische Heeresführung sagt, daß sie mehr Material (vor allem menschliches) benötigen, die Mobilmachung aller Ukrainer bis 60 Jahren ist in Vorbereitung.
Die NATO will den Krieg wohl doch bis zum letzten Ukrainer führen.
Selenski hat keine Skrupel, wie Hitler notfalls auch Minderjährige und Rentner einzuziehen, um seinen Hals zu retten. Andererseits kann man sich in der Ukraine auch frei kaufen, die Korruption in dem Land ist ungebrochen hoch und für etwas Geld wird man von einer Einberufung verschont.
Polnische Söldner sollen einige Asowtruppen eliminiert haben, als die Polen in sinnlose Angriffsoperationen verheizt werden sollten und sich weigerten, dann von den Asowbluthunden animiert werden sollten, doch anzugreifen oder gleich von den Asows eliminiert zu werden.
Gefangene Ukrainer berichten von standardmäßiger Anwendung dieser Praxis.
Die Ukraine appelliert an die ausgewanderten Ukrainer, vorerst nicht zurück zu kommen, denn die Energieversorgung ist schon jetzt nicht für den Winter gesichert. Stromabschaltungen, selbst in Kijew, das fast total dunkel war, nur die Autoscheinwerfer brachten etwas Licht, gehen durch das Netz.
In Charkow/Charkiv kommentierten die Ukrainer die Strommangellage damit, daß diese nicht so tragisch sei, da ohnehin die Hälfte der Einwohner schon in Richtung Westen verschwunden sei, somit eh weniger Strombedarf bestehe.
Das Problem für Kijew ist ja, daß da (USA- oder EU-) Geld nur wenig helfen kann, denn zerstörte Turbinen oder Hochspannungstrafos kann man nicht in wenigen Wochen oder Monaten ersetzen. Schon gar nicht, wenn die fähigen Facharbeiter getürmt, an der Front gestorben oder eingesetzt sind, oder für den laufenden Betrieb gebunden sind, und die Logistik schwer gestört ist.

Dazu kommt ja, daß sich die eigenen Einnahmen der Ukraine minimieren, weil die Industrie mangels Arbeitskräften und Energie faktisch aufgehört hat zu arbeiten.
Ausgerechnet jetzt, in der Energiemangellage in der EU, will die Ukraine nun Strom aus Polen... importieren, aber bei den jetzigen Preisen ist das eigentlich nicht machbar. Technisch ist das wohl auch derzeit nicht in ausreichendem Maße möglich.
Eigentlich ist es schon lange Zeit, das Gemetzel zu beenden, aber die "Großen Spieler" haben noch Spaß daran. Und die im NS-Denken hahestehenden extremen Rechten an den Machtpositionen in der Ukraine werden einen Raubfrieden nicht hinnehmen wollen, bis wirklich eine ähnliche Lage wie 1945 in Deutschland herrscht.
Unter Merkel hätte es diesen Krieg nicht gegeben oder er wäre mit hoher Sicherheit schnell beendet worden.
Alle friedlichen Verhandlungslösungen wären JEDERZEIT für die Ukraine und die Welt besser gewesen, als die nun herrschenden Verhältnisse und Frontlagen.
Die Umsetzung von Minsk1 und Minsk2-Verträge (eine Ukraine mit autonomen russischsprachigen Gebieten, aber innerhalb einer unveränderten Ukraine) war aber von den USA, der EU und der Ukraine nicht gewollt.
Frieden schafft keine Umwälzungen in kurzer Zeit. Das erreicht man nur durch die Provozierung von Kriegen.
Und viele Spieler wollen schnelle Veränderungen.

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MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.


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