Das wird teuer: Die EU will den Wiederaufbau der Ukraine finanzieren

Otto Lidenbrock, Nordseeküste, Dienstag, 25.10.2022, 12:12 (vor 101 Tagen)3234 Views

Deutsch-ukrainische Wirtschaftskonferenz in Berlin: Wie soll es nach Beendigung des Krieges weitergehen?

Bundeskanzler Olaf Scholz hat da schon sehr konkrete, ambitionierte und vor allem teure Vorstellungen. Von einer EU-Mitgliedschaft der Ukraine ist die Rede und eine "problemlose Anbindung" an die EU. Dafür müsse in die dortige Verkehrsinfrastruktur investiert werden, in den Transport- u. Logistiksektor.

Den dafür notwendigen Finanzbedarf sehen die anwesenden Damen und Herren mal eben so bei 750 Mrd. US-Dollar, wir haben es schließlich! Und der ukrainische Finanzminister Marchenko wünscht sich für das kommende Jahr schlappe 3,5 Mrd. US-Dollar monatlich von den "Partnerländern", damit der Laden zumindest am Laufen gehalten werden kann.

Im Gegenzug bekommt die EU dann ein neues Mitgliedsland, das vor allem im Landwirtschaftssektor ganz stark sei, aber vielleicht auch ein wenig Gas und Strom liefern könne.

https://www.tagesschau.de/ausland/deutsch-ukrainisches-wirtschaftsforum-101.html

Na, da kommt auf den deutschen Bürger ja in den nächsten so einiges zu. Wovon soll das eigentlich alles bezahlt werden? Die Schuldenbremse wird da wohl bis zum St. Nimmerleinstag ausgesetzt.

Oder beinhalten diese Zahlen schon die kommenden Inflationsraten von 50% monatlich?

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"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton


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