Ein sehr interessanter Vortrag, auch wenn man bisweilen die Faust in der Tasche ballt ..........

Olivia, Samstag, 01.10.2022, 19:04 (vor 59 Tagen) @ Mephistopheles1058 Views
bearbeitet von Olivia, Samstag, 01.10.2022, 19:07

Das ist ein umspannender, sehr interessanter Vortrag, wiewohl "spitze Bemerkungen" und "Ursachen-Unterschlagungen" und stattdessen Rückführung auf "geschichtliche Erinnerung" verärgern. Trotzdem: Es ist empfehlenswert den Vortrag von a - z anzuhören.

Sein Entwurf für die globale Situation nach dem Ukraine-Krieg jedoch halte ich für realistisch. Wenn die Europäer einen entsprechenden Lernprozeß absolvieren, können sie es schaffen in der neuen "Weltordnung" einen entsprechenden Platz einzunehmen. Sie werden dazu Europa stärken müssen (Rahmenbedingungen anpassen), den WOKE-Zirkus weitestgehend abschaffen und ihre eigene Verteidigungsfähigkeit aufbauen müssen. Eigene Verteidigungsfähigkeit: Entscheidungen fallen IN Europa, durch Europäer. Atombomben, die in D stationiert sind und über die Europäer keine Entscheidungsgewalt haben, zählen nicht dazu. Im Gegenteil: sie machen Europa zum Spielball von Interessen, die nicht in Europa liegen.

Zum WOKE-Zirkus: Der gesamte Woke-Zirkus, samt dem Genderwahnsinn dienen dazu, die Staaten, die davon "befallen" werden, zu zersetzen. Sie schaden den Frauen - und das in einem beträchtlichen Ausmaße. Aber sie schaden auch den Männern und natürlich Personen, die gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschften führen und auch den Kindern. DAS war Absicht. Also wird man sich gegen diese Art der psychologischen "Kriegsführung" gegen die Bevölkerung zur Wehr setzen müssen.

Europa wird geeint handeln müssen. Nur geeint werden die Geldmittel für Forschung und Entwicklung etc. aufgebracht werden können, die erforderlich sind, um die europäische Zukunft zu meistern. Europa wird eigenständische Geopolitik machen müssen. Die Deutschen werden ihre "Nabelschau" und das ewige Betrachten der eigenen Befindlichkeiten aufgeben und ihren Blick auf die Welt weiten müssen.

Was die Ukraine betrifft: Ich persönlich sehe sowohl die Krim als auch die annektierten Republiken als Teil Russlands. Dies sowohl geschichtlich als auch kulturell. Dort waren bedeutende Teile von Russlands Industrie. Kein Amerikaner hätte es zugelassen, dass solche Landesteile nach einem "Putsch" von den USA abgetrennt werden. Also bleiben wir bei den Fakten und hoffen wir, dass diese auch bald jenseits der Kriegspropaganda anerkannt werden.

Ich gehe davon aus, dass die Westukraine der EU beitreten wird. Hoffen wir, dass es der EU gelingen wird, die dortige Korruption und den destruktiven Einfluß sämtlicher AUSSENKRÄFTE fern zu halten. Damit meine ich nicht nur Russland, sondern auch die USA und China.

Ein großes Stück Arbeit für die EU. Es wird nichts anderes übrig bleiben, wenn der alte Kontinent zukunftsfähig bleiben will. Auch der Euro wird erhalten bleiben. Er wird sich vmtl. ändern, aber er wird bleiben. Alles andere wäre Wahnsinn. Es würde bedeuten, eine Fremdwährung als "Leitwährung" in Europa zu haben. Ein Irrsinn für einen Industriestandort.

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