Pipeline-Lecks grundsätzlich reparabel

Mirko2, Samstag, 01.10.2022, 08:03 (vor 60 Tagen) @ Hannes2200 Views
bearbeitet von Mirko2, Samstag, 01.10.2022, 08:14

Die komplexe Verlegung der Röhren bei Nord Stream 2 zuerst durch die schweizerische Allseas-Gruppe und dann nach den US-Sanktionen durch Gazprom zeigt etwa, dass die Röhren Stück für Stück hermetisch verlegt werden können und Wasser durch eine längere Pause bei der Verlegung nicht unbedingt zum Problem wird. Ein sachkundiger Experte, der früher mit Nord Stream 2 zusammenarbeitete, verweist deswegen mit Blick auf die Lecks gegenüber der Berliner Zeitung darauf, dass „die Pipelines selbstverständlich reparabel sind“

Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/fuer-immer-zerstoert-betreiber...
Technisch wäre es kein Problem, aber politisch sehe ich derzeit keine Hoffnung für die Pipelines. Je länger man die Schäden nicht beheben kann/will, desto höher werden Folgeschäden entstehen. Versichert sind wohl die Pipelines zu je 17 Milliarden. Stellt sich nur die Frage, wird man den Verursacher finden und für die Schäden haftbar machen können? Eher nein.

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Audiatur et altera pars


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