Referenden bringen eindeutiges Ergebnis

Manuel H., Mittwoch, 28.09.2022, 07:46 (vor 60 Tagen)3473 Views
bearbeitet von Manuel H., Mittwoch, 28.09.2022, 07:51

Die Volksrepublik Donezk hat für den Beitritt zu Russland gestimmt. Nach der Bearbeitung von 100 Prozent der Protokolle erklärte die Zentrale Wahlkommission der Republik, dass 99.23 Prozent der Wähler, das sind 2.116.800 Einwohner der Republik, für den Beitritt zu Russland gestimmt haben. Die Wahlbeteiligung lag bei 97,51 Prozent

https://test.rtde.tech/international/131481-liveticker-ukraine-krieg-biden-ukraine/
Meldung von 07:00 Uhr

Hab mich mal ein anderen Foren getummelt. Dort übernehmen viele Kommentatoren das Narrativ ihrer Glotze und wissen, dass es Schein-Referenden sind. Insbsondere wird bemängelt, dass die Urnen durchsichtig sind, außerdem hält man die russischen Soldaten, die die Wahlbüros vor Angriffen der ukrainischen Militärs zu schützen versuchen, für Militärs, die die Wähler mit gezogenem Bajonett zum Abstimmen gezwungen haben. Alleine in Donezk wurden also über zwei Millionen Wähler einzeln in die Wahlkabinen gezwungen.

Formaljuristisch ändert sich jetzt bald der Krieg in seinen Grundfesten.

Völkerrechtlich handelt es sich bald um russisches Staatsgebiet. Unsere fleißigen Waffenlieferungen werden ab dann genutzt, um russisches Staatsgebiet zu erobern. Bislang hatten wir Waffen geliefert, um abtrünnige Republiken zurückzuerobern, denen Russland mit seinen Militärs zu Hilfe geeilt waren.

Aber machen wir uns nichts vor, die Krim ist auch durch Volksentscheid erneut russisches Staatsgebiet geworden, was den Westen vermutlich nicht davon abgehalten hätte, die Krim auch zu erobern. (durch von der Nato geführte ukrainische Truppen mit Nato-Waffen)

Vermutlich wird sich jetzt das Narrativ in unserer Glotze ändern, weg von einem Verteidigungs-Märchen hin zu einer notwendigen Zerstückelung ("Entkolonisierung") Russlands und Neu-Ordnung des dann "post-russischen" Raums.

Kann es sein, dass nun nach der Zerstörung der beiden Pipelines, Deutschland endgültig seine Hoffnung auf eine bezahlbare Energieversorgung aufgeben muß, aber mit Polen nun in die Frontstaaten-Rolle gegen Russland gepresst wird?

Polen kann sich immerhin Beute erhoffen und den westlichen Teil der Ukraine plus den nördlichen Teil Ostpreußens einverleiben und ethnisch polonisieren, aber ob Deutschland bezahlbare Energie erhält, wenn nach der Vernichtung Russlands die Energiequellen endlich in westlicher Oligarchenhand ist?

Oder soll diese Energie an alle Welt verkauft werden, weil wir ja in Deutschland "Klimaziele" erreichen wollen, also den Deindustrialisierungskurs und einen energetischen Reset (erhebliche Einschränkung jeglichen Konsums) durchziehen wollen?


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