Deutschland rückt in allen 299 Wahlkreisen nach rechts / Zur Lage der Christlich Sozialen Union

Lechbrucknersepp, Montag, 25.09.2017, 23:22 (vor 2348 Tagen) @ Brendan1946 Views

Angesichts der Tatsache, dass im Freistaat Bayern in einem Jahr die
Landtagswahl ansteht und ein Debakel ähnlich wie im Jahre 2008 droht, muss
sich die CSU nun - mit oder ohne Seehofer - ganz schön nach der Decke
strecken, um das Ruder herum zu reißen.
Wie dies allerdings zusammen mit FDP und Grünen in einer
Jamaika-Koalition im Bund (gut) gehen soll, ist nun die große spannende
Frage.

Genau so ist es.
Die CSU holte sich alle Direktmandate in allen 46 bayerischen Wahlkreisen. Das heißt, die CSU rekrutiert sich immer noch aus Vertrauensbürgern.

Spitzenkandidat Joachim Herrmann erhält trotzdem kein Mandat für den nächsten Bundestag, obwohl der auf Platz eins der CSU-Liste stand. Er sollte doch der neue Innenminister werden!!!

Bei den Zweitstimmen fuhr die CSU mit mit <40% das schlechteste Ergebnis seit 1949 ein. Seehofer gab den Bruch mit der CDU zur Abstimmung, der Vorstand entschied sich dagegen. Insgesamt ist Deutschland in allen 299 Wahlkreisen nach rechts gerückt.
https://interaktiv.morgenpost.de/analyse-bundestagswahl-2017/

Alles spricht von Jamaika. Die Positionen einer stinksauren CSU ( Pressekonferenz von heute: https://www.youtube.com/watch?v=_HJ5G2STPas ) sowie einer FDP auf Steroiden ( Pressekonferenz von heute: https://www.youtube.com/watch?v=YdCT2me7mm8 ) mit grüner Gesinnungsethik im Rahmen der Muttikratur in Einklang zu bringen, scheint unmöglich zu sein.

Neuwahlen ohne Open-Border-Merkel?


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