Zeitgewinn oder Zeitenwende?

Nico, Freitag, 22.09.2017, 23:57 (vor 2498 Tagen) @ Lechbrucknersepp3957 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 23.09.2017, 00:15

@Ashitaka geht davon aus, dass das bestehende Wirtschaftssystem nur durch die Zufuhr von immer größeren Schulden durch die Zeit gerettet werden könne. So reiht er sich in jene gelbe Fraktion mit ein, welche ich die „Zeitgewinner“ nenne. Für diese Fraktion besteht ein grundsätzlicher Bezug zu den Ausführungen von Paul C. Martin (PCM/dottore). Es handelt sich dabei insofern um eine Verschwörungstheorie, als dass für diese Art der Interpretationen des Zeitgeschehens ein geheimes Übereinkommen in der internationalen Politik zu nämlich genau solch einem Zeitgewinn bestünde.

Meiner Meinung nach kann aber nicht stichhaltig aufgezeigt werden, dass die so skizzierten Grundannahmen wirklich stimmen. Weder kann aufgezeigt werden, dass s.g. „debitistisches“ Wirtschaften auf eine beständige Vergrößerung des Schuldenvolumens angewiesen wäre, noch warum die Zentralisierung der Macht dieses erst ermöglichen würde. Vielleicht nehmen einzelne Zeitgewinner auch an, dass die globale monetäre Wirtschaft einst den Schulden-Rubikon unwiderruflich überschritten habe, so dass eine Sanierung seit dem (vermutlich 80‘er Jahre) nicht mehr möglich sei, so dass uns erst seit dieser Zeit nur noch der Zeitgewinn übrig bliebe – verglichen mit „Aufwärts ohne Ende“ (PCM). Ich aber glaube, dass die in der Tat erforderliche allgemeine Sanierung zu jeder Zeit bequem möglich wäre, aber nur an einer gewissen, und auch maßgeblichen, aber nicht näher zu bestimmenden Stelle nicht gewollt ist. Ja, ich bin halt auch ein Verschwörungstheoretiker. [[lach]]

Was aber wirklich stimmt ist, dass uns die Zeit in der Tat davon rennt. Jetzt sind es sogar nur noch wenige Minuten, und wir erreichen den berüchtigten 23.09.2017, welcher mit einer in der Bibel prophezeiten Sternenkonstellation die kommende Zeitenwende unabwendbar einleuten wird. Darüber wollte ich mich aber gar nicht lustig machen, denn ich glaube an das vorbestimmte kollektive Erwachen aus dem alptraumhaften Kali Yuga und die kollektive Erinnerung an das wirkliche Leben.

Meine Empfehlung lautet also, das vor uns liegende Wochenende auch der berechtigten Vorfreude auf das kommende Satya-Yuga zu widmen, und so die bekanntlich Berge versetzende Macht der Suggestion positiv zu entfalten.

[[herz]]

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... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...


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