Hootons Ansichten sind mittlerweile Staatsreligion

Tempranillo, Freitag, 22.09.2017, 11:55 (vor 2486 Tagen) @ nereus3880 Views

Hallo nereus,

Hooton plädierte für die Ansiedlung nicht-deutscher Bevölkerung in
Deutschland, um „den deutschen Nationalismus und die aggressive Ideologie
zu zerstören“.

Hootons Ansicht haben die Deutschen mittlerweile derart verinnerlicht, daß sie daraus eine Art Staatsreligion gemacht haben.

Mit diesem extrem negativen Selbstverständnis werden sie nie die Kraft finden, noch nicht einmal den Wunsch entwickeln, sich aus der Fremdherrschaft zu befreien.

Sobald das versucht wird, taucht sofort das Gespenst des aggressiven deutschen Nationalismus auf; entweder von außen, durch Historiker, Medien und mahnende Politiker, oder internalisiert als Stimme des eigenen schuldbeladenen, jederzeit bußfertigen Gewissens.

Dabei war in seiner über 1.000jährigen Geschichte kein Volk weniger nationalistisch und aggressiv als die Deutschen, die in entsagungsvoller, geradezu heroischer Weise um den Frieden gekämpft haben, vor allem seit 1871, mit ihren Bemühungen leider gescheitert sind, was nicht nur für ihr eigenes Land, sondern ganz Europa ein geradezu apokalyptisches Unglück gewesen ist.

Das Scheitern der deutschen Friedenspolitik brachte den Aufstieg des transatlantischen Raub- und Völkermordimperiums, dessen satanische Bestialität sich nicht nur in äußeren Zerstörungen niederschlägt, vielleicht mehr noch darin, daß es wie Earnest Albert Hooton seine eigenen Absichten und Verbrechen den völlig wehrlosen und entwaffneten Besiegten in die Schuhe schiebt, womit wir wieder in Nürnberg angekommen wären.

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).


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