Dem demokratischen Staatsbürger gehört die Welt

Orlando ⌂, Dienstag, 22.08.2017, 11:36 (vor 2429 Tagen) @ Taurec4096 Views

Wenn ich Spenglers Geschichtsmorphologie richtig deute, dann wohnt der Entwicklung eine kosmische Zwangsläufigkeit inne. Da nutzt kein Jammern und Klagen, die Demokratie samt Geldherrschaft kommt, ob man sie nun bekämpft, oder nicht.

Der Adel verfiel aus seinem Inneren heraus, was man gerade an Deutschland gut sehen konnte. Der Gottkaiser zog mit seiner ganzen degenerierten Entourage, nachdem erst hunderttausende des "geliebten" Volkes in den Schützengräben verheizt wurden, vor ein paar Arbeiterführern beleidigt den Schwanz ein, und entfloh zum Holzhacken ins Exil mit Pensionsberechtigung. Noch nicht mal die preußische Königskrone war ihm heilig. Nix von wegen irgendwas mit dem Schwert verteidigen. Alles nur hohle Sprüche.

Der Adel in Deutschland wurde nicht durch die Guillotine beseitigt, sondern hat abgedankt, was auf deutsch heisst: hat sein Volk in größter Not im Stich gelassen ("macht euren Dreck alleene").

Aber was wollte man von diesem Inzuchtgesindel anderes erwarten, sie wären schon viel früher vom Pferd gefallen, wenn ihnen nicht ab und an gnädige Kutscher zur genetischen Auffrischung beigesprungen wären.

Insofern sind wir da, wo wir hingehören und nach dem kurzen Intermezzo des wildgewordenen mordlustigen Kleinbürgers unter der Regie der Naziverbrecher gehört jetzt dem demokratischen Staatsbürger die Welt, weil er sich darin behauptet hat.

So einfach ist das.


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