Lösung vielleicht (für andere), aber für welche Problemstellung denn?

Lechbrucknersepp, Montag, 21.08.2017, 13:23 (vor 2436 Tagen) @ Taurec4732 Views

Das Gemeinsame ist ein Entsagen von allen äußerlichen politischen
("parteipolitischen", aber letztlich ideologischen) Tätigkeiten, die einen
nur ins System verstricken und korrumpieren würden. Auch der Lebensweise
der modernen Welt gegenüber würde man, wenngleich man ihr im Alltag nicht
entgehen kann, eine innere Distanz und Souveränität aufbauen, gepaart mit
einer gehörigen Verachtung des Konsums und aller materialistischen
Fixierungen sowie eines Sicherheitsbedürfnisses, das letztlich nur die
Bequemlichkeit kaschiert.

Ohne abstreiten, dass dies theoretisch ein Weg sein kann, persönlichen Frieden zu finden, ist das sowohl theoretisch als auch praktisch für mich dennoch völlig untauglich

Ich stehe mitten im Leben, trage Verantwortung für eine Familie. Was mir an Zeit zur Verfügung steht, will ich für Zerstreuung und Unterhaltung verwenden, sowie dafür, Impulse für eine bessere Zukunft zu setzen.

Das heißt:

Kein unangebrachtes weinerliches Beklagen auf materieller Ebene, wenn es mir materiell gut geht (und das tut es).

Kein Defätismus in Hinblick auf das Impulsesetzen im politischen und gesellschaftlichen Diskurs. Zur Zeit gilt es, das Overton-Window zu weiten, damit die Linksgrünversifften mehr Gegenwind bekommen. Läuft!

Was denkst Du denn, was Defätisten machen, die ich hier anprangere? Gehen die tendenziell Deinen Weg?
Wie stehst Du zu Defätismus?


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