Denk' ich an den Bürger in der Nacht

Zarathustra, Donnerstag, 17.08.2017, 06:48 (vor 2432 Tagen) @ Sigrid2928 Views

Hallo Zarathustra,
also den Unterschied in der Verachtung solltest Du aber dringend
erklären, bei Dir findet man das noch sehr viel voll - umfassender.

Ja, und? Ich gebe nicht vor, ein bestimmtes Volk oder ausgerechnet diese Spezies zu lieben. Ist die alles zermalmende Karikatur des einstigen homo sapiens, der Staatsbürger, etwa nichts verachtenswertes? Ihn zu hassen wäre jedoch irrational, denn er ist zu dieser Evolution bestimmt. Er hat keine andere Möglichkeit, keine Freiheit, einen anderen Weg zu gehen als genau den, den er geht.

Beliebige Beispiele:
Dem Menschen hab ich noch nie das Menschsein abgesprochen:
„Das wäre ja dumm. Man kann lediglich den Hausmenschen das Menschsein
absprechen, weil es sich beim Hausmenschen genauso wenig um den
eigentlichen Menschen handelt wie beim Hausschwein um das eigentliche
Schwein; oder beim Pudel um einen Wolf. Das sieht man ja. Wobei der
Hausmensch vom eigentlichen Menschen noch wesentlich weiter entfernt ist
als das Hausschwein vom eigentlichen Schwein (aka Wildschwein).“

Ohne Staat ist ein Mensch unvorstellbar:
„Der hat anscheinend noch nichts davon gehört, dass der Mensch hundert
mal älter ist als diese ekelhafte Institution, mit der der homo sapiens in
einen homo oeconomicus (Steuerdepp) transformiert wurde.“

Ich meine, Du machst Dich unglaubwürdig, in Deiner vehement Art bei
„Hausmenschen -homo oeconomicus“ die raus zu deuteln, welche dann,
warum auch immer, die weniger verachtenswerten seien.
Ist das ein Überlebensventil oder Schnappatmung?

Unglaubwürdig inwiefern?

Grüße von Sigrid

Grüsse, Zara


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