Manchmal ist es ja auch nicht leicht, dir zu folgen für uns Normalos...

Silke, Freitag, 04.08.2017, 15:39 (vor 2509 Tagen) @ Ashitaka3161 Views
bearbeitet von Silke, Freitag, 04.08.2017, 16:22

Lieber Ashitaka,

jetzt habe ich es erst verstanden...
Selbstbetrug.
Das ist harter Tobak.

Das raubt einem aber heftig die Illusionen.
Dann bin ich ja doch schon tot, und meine Kinder und Enkel auch - jedenfalls sobald ich die Simulation nicht wieder flink zuschmiere, dort wo die Fratze durch die Schminke durchgekommen ist.
Jedes Übertünchen verschafft mir Zeit.
Höchste Zeit, dass ich von so tiefsinnigem Denken, wie du es hier verbreitest, Abstand nehme und mich den banalsten Banalitäten, die mir gefallen könnten, zuwende.
Für Nachdenken ist die Zeit einfach zu knapp.
Angst? Nicht mehr.

"Du blendest die äußeren Machteinflüsse, insbesondere die ungewollte Veränderung der Lebensräume als Initialzündung nicht enden sollender nach außen geschlossener aber zur Expansion gezwungener Instanzen (Zentralinstanzen) vollständig aus.
Dabei sind es nur äußere Machteinflüsse, ungewollte Veränderungen der Lebensräume.
Zentralmacht ist kein Hirngespinst. Das Wohlwollen in dieser Ordnung, dies ist das Hirngespinst. Die Menschen sind in einer Simulation gefangen, werden aufgrund der dahinter aufwartenden Bestialität zutiefst verängstigt.
Nein, es stellt sich nicht die Frage, wer als erstes an wen zediert. Es ist die nach der Zerschlagung vorhandene Zentralinstanz, die zum Zwecke ihres Machterhalts Teile der Macht an ihre Untertanen zediert. Du musst die zeitliche Reihenfolge verstehen. Anfangs gab es auch keine Privaten, keinerlei Rechte der unterjochten Menschen (siehe vor allem Dottores Erklärungen zur Entstehung des Privaten/Öffentlichen).
Die Menschen waren früher nur nicht fähig, sich gegen die äußeren Machteinflüsse zu verteidigen. Deshalb wurden sie Teil der Zentralmachtordnung, d.h. sie mussten sich den auf sie einprügelnden Machthaltern geschlagen zeigen. Heute werden Forderungen gegen den Staat begründet, weil sich die Masse etwas davon verspricht, weil die Zentralmachtordnung sich derart weiter entwickelt hat, dass sie die Menschen in einer Simulation gefangen hält, in der die nicht vorhandene Werthaltigkeit der Forderungen (die Schuldentilgung des Staates) kein Bestandteil ist. Die Bewegungen sind kein Produkt des Willens aller, sondern Folge einer die Bewegenden umhüllenden Zentralmachtordnung. Das Endukt ist Macht, nicht nur der Wille zur Macht. Der spätere Wille einer durch Zentralinstanz begründeten Masse (Zerschlagung und Unterjochung) ist eine Simulation, ist nur deshalb real.
Die Masse funktioniert seit ihrer Entstehung institutionell, d.h. sie ist mit ihrer Schaffung durch Zerschlagung und Unterwerfung Regelwerken der Zentralinstanz unterworfen. Die Masse wird nicht gegründet. Sie organisiert sich damit auch nicht willentlich, sondern richtet sich fortan nach keinem Ziel einer Masse aus. Das gilt es zu begreifen. Sie wird durch den wegsimulierten Zwang der Zentralmachtordnung zur Entscheidung getrieben. Der Wille in Zentralmachtordnungen ist eine täuschend echte Simulation."

"Weshalb ich mir auch gegenwärtig keine Sorgen mache, dass jemand den Massen die wahre Größe des Betrugs nahe bringen wird. Die Massen simulieren sich immer noch Hoffnungen."

no more words needed...

Simulierende
liebe Grüße
Silke

PS.
"Macht ist ohne Finanzierung nicht möglich. Kein die Macht bietendes Mittel, kein daraus aktivierbares Vermögen entsteht ohne Zeitablauf. Sich zu verschulden bedeutet nicht, ohnmächtig zu werden, sondern bei ausreichender Besicherung das exakte Gegenteil, Machtausweitung. Es ist das Festhalten an der Abhängigkeit, die dich das nicht erkennen lässt. Doch die kehrt sich über die Dauer der Vorfinanzierbarkeit ins genaue Gegenteil. Und das ist auch gegenwärtig noch der Fall. Wie bereits erklärt sind wir nicht bereits deshalb tot, weil wir sterben werden."
Doch.
"Das ist nicht unser Leben."


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