Prof. Herfried Münckler, der Westentaschenkissinger

Oblomow, Donnerstag, 03.08.2017, 15:49 (vor 2491 Tagen) @ Rybezahl2462 Views
bearbeitet von Oblomow, Donnerstag, 03.08.2017, 16:18

ist son Politikberater, son Think-Tank-Fuzzi, der jetzt ordentlich abräumt und immer wieder mal in Talk-Shows auftaucht, weil er "strategisch" denkt, also böse. Dafür hat er von den sog. "Guten" auch schon ne taktische Abreibung bekommen. Machiavelli verdankt dieser Bartträger letztlich alles. Hab' gehört, der würde auch die Pfarrerstochter beraten und Schröder hatte den Machiavelli, so hab ich mal gelesen, auf seinem Schreibtisch liegen. Nen Geschenk eines Politikprofessors, der auch einen Happen schnappen wollte von der großen Welt, wie der nette Hans Albers singt. Jetzt ist der Münckler, wie gesagt, etwas dampfplauderisch unterwegs, um die Rendite für Denken einzufahren. Kann man ooch verstehen. Wichtig ist auch der Leo Strauss, der eben meint, dass Machiavelli besser mal die Klappe hätte halten sollen und zwischen exoterischen und esoterischen Wissen über die Polis unterscheidet. Übrigens: es gibt nen Chianti namens Machiavelli - leckerer Tropfen. Wer noch nen klugen politischen Denker mag, sollte den Freund Machiavellis namens F. Guicciardini im Auge behalten. Der schreibt noch böser, ähh strategisch. Und da gibt es auch nen Wein dazu. Wirklich! Und wen ich eigentlich, nachlässig, nachlässig vergessen habe ist: der Gigant Gracian. Den kann man übrigens ooch trinken. Recherchieren lohnt! Dass der Machiavellitropfen lecker ist, da irre ich mal nicht.

Grüße
Oblomow

Und hier noch ne kleene Trouvaille: http://www.salon.com/2017/02/18/sincerely-niccolo-machiavelli-an-open-letter-to-donald-...


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