Die verruchten Methoden der westlichen Imperialisten

Falkenauge, Freitag, 21.07.2017, 13:42 (vor 2519 Tagen)1960 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 21.07.2017, 13:46

Das Wirken der früheren westlichen Kolonial-Imperien und des modernen Imperiums der USA im Nahen Osten aus dem Hintergrund treten zu lassen, ist notwendig, um die gegenwärtigen Ereignisse zu verstehen.

Nachdem sich das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg mit den Mittelmächten verbündet hatte, stachelten die Briten die Araber zum Aufstand gegen ihre jahrhundertelangen Zwingherren auf und versprach ihnen als Gegenleistung die Bildung eines arabischen Großreiches. Doch insgeheim teilten bereits 1916 die siegessicheren Briten und Franzosen in Erwartung des endgültigen Zusammenbruches des Ostmanischen Reiches den Nahen Osten unter sich auf, und unter dem Motto „Teile und herrsche“ wurde in der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 das Wohlwollen der britischen Regierung für eine jüdische Heimstatt in Palästina erklärt.

Die Nachkriegskonferenz von San Remo 1920 besiegelte diese geheime koloniale Neuordnung: Die Franzosen erhielten das heutige Syrien und den Libanon, die Briten den Irak, Jordanien und Palästina.
„Dabei wurden die heutigen Staatsgrenzen weitgehend festgelegt, überwiegend mit Hilfe des Lineals ohne Berücksichtigung gegebener ethnischer oder religiöser Verhältnisse und selbstverständlich ohne Rücksprache mit der einheimischen Bevölkerung.“

Dem kolonialen Imperialismus ging es immer um die Ausbeutung der unterworfenen Länder, insbesondere ihrer Bodenschätze, zu denen sich Anfang des 20. Jahrhunderts die Entdeckung des
Erdöls gesellte.

Das Zepter der Kolonial-Imperialisten Großbritannien und Frankreich ging nach dem Zweiten Weltkrieg auf den noch skrupelloseren modernen Weltimperialisten USA über. Für ihn geht es neben dem Erdöl um die Sicherheit Israels und den Kalten Krieg mit der Sowjetunion bzw. Russland. Zwar wurden die arabischen Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg formal unabhängig. Aber die generelle imperialistische Strategie ist, überall für gefügige einheimische Regierungen zu sorgen, die den amerikanischen Interessen mindestens nicht im Wege stehen. Für Regierungen, die das natürliche Recht einer eigenen Politik in Anspruch nehmen, entwickelte man die Mittel des inszenierten Staatsstreichs bzw. der „humanitären Intervention“.

Weiter siehe:
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2017/07/21/die-verruchten-methoden-der-westlichen...


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