nicht ganz so

Dieter, Dienstag, 18.07.2017, 10:44 (vor 2556 Tagen) @ Balu3981 Views

Hallo Balu,

ich lebe bekanntlich nicht in der Stadt, bin dort weggezogen, da städtisches Leben ansich ein relativ unfreies Leben mit sich bringt. Es gibt einfach zu viele Einschränkungen, die meine Bewegungsfreiheit (auch immateriell) einschränken.

Man nimmt dem Bürger nix, im Gegenteil. Man erspart ihm den eigenen
immobilen Blechhaufen, der die meiste Zeit nur Platz beansprucht, im Weg
steht und trotzdem Geld kostet. Die Afa läuft, egal wieviel du fährst.
Was hat das mit Wegnahme von Freiheit zu tun?

Auf dem Land ist Platz kein Thema, der ist fast immer mehr als ausreichend vorhanden. Persönlich fahre ich Autos, die im Mittel keine Afa kosten. Manchmal sogar umgekehrt. Das wäre bei Elektromobilen derzeit mehr als unrealistisch.


Ich finde es schon merkwürdig, dass das Auto immer noch gleichgesetzt
wird mit Freiheit. Wie frei bist du denn mit deinem Auto? Du darfst keine
Feldwege befahren, auf der Autobahn nur 130 fahren, auf der Landstrasse nur
100. In der stadt findest du für deinen eigenen Blechhaufen mit rund 20
m² Flächenbedarf keinen kostenlosen Parkplatz, etc.

das sehe ich anders, ggf. auch auf die Gefahr hin, eine Ordnungswidrigkeit zu begehen (der Preis der Freiheit), denn Gesetze generalisieren und deren Befolgung ist im Einzelfall und völligem Bewußtsein von Eigenverantworung und deren Folgen abzuwägen. Feldwege kann man natürlich immer befahren, sofern die Bodenfreiheit, das Reifenprofil das hergibt.


Es geht um Mobilität, nicht um Besitz eines Mobils. Der Besitz, das
Eigentum an einem solchen bleibt dir doch unbenommen. Mobilität kann man
nicht besitzen, man kann sie tun, mobil sein, geht auch ohne Eigentum an
einem Mobil.

Also ich fühle mich immer frei, wenn ich zur Realisierung nicht auf andere angewiesen bin.

Gruß Dieter


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung