Literarische revisionistische Vorwärtsbesinnung

Sigrid, Sonntag, 16.07.2017, 19:35 (vor 2418 Tagen) @ Monterone2149 Views


Mir würde es sehr gefallen, würde man diesem Bannerträger und
Vorläufer der demokratischen Freiheit im Hafen von New York eine Statue
setzten und Miß Liberty in die Luft sprengen.

Hallo Monterone,
wie bitte, Du willst die „Loreley“ ersetzen:
Heinrich Heine
„Loreley
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldnes Haar.
Sie kämmt es mit goldnem Kamme,
Und singt ein Lied dabey;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodey.
Den Schiffer, im kleinen Schiffe,
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh'.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Loreley getan.“

Da würde die „Romantik“ fallen:
wieder Heine:
"Das Fräulein stand am Meere
Und seufzte lang und bang.
Es rührte sie so sehre
der Sonnenuntergang.

Mein Fräulein! Sein sie munter,
Das ist ein altes Stück;
Hier vorne geht sie unter
Und kehrt von hinten zurück.“

und in Vanitas https://de.wikipedia.org/wiki/Vanitas untergehen.

Nie sollte man vergessen, dass Demokratie eine romantische Vorstellung ist, die durch mehr Schein als Sein in die Welt trat.
Pubertierende Jugendvarition halt!
Dass der „Unterleib“ da vorrangig das ganze Spektakel antrieb und...., wundert mich kein bisschen.
Wenn das dann aber tatsächlich bemerkt würde, wie ginge es denn dann weiter?

Viele Grüße Sigrid


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung