FUCK YOU, Besatzer! Wenn man uns nur ließe wie wir könnten... (mT)

DT, Montag, 03.07.2017, 23:15 (vor 2537 Tagen) @ Hasso4688 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 03.07.2017, 23:30

http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article107314674/Das-Zielfoto-das-einen-US-Adm...

Marine: Deutsches U 24 schlich sich bei Manöver unentdeckt an amerikanischen Flugzeugträger: Das Zielfoto, das einen US-Admiral wütend machte (8.8.2007)

http://gentleseas.blogspot.de/2016/05/secret-german-high-tech-submarine.html
[image]


"Die neuen U-Boote der Bundesmarine sind in simulierten Gefechten nicht zu orten. Grund: Der Antrieb über Brennstoffzellen macht sie extrem leise. Selbst spezielle Jagdboote finden sie nicht."

https://de.wikipedia.org/wiki/U-Boot-Klasse_212_A

"Selbst in den USA werden U-Boote als künftige Hauptkampfschiffe großer Flotten gesehen. Der Stern der Flugzeugträger ist im Sinken."[[freude]]

Die deutschen Uboote waren schon immer state of the art. Hätten die Jungs nicht stets dieselben Codes in ihrer Enigma benutzt, hätten die Amis und Engländer nix gegen sie ausrichten können, auch nicht trotz ihrer Bomba und Alan Turing.

https://de.wikipedia.org/wiki/Enigma_(Maschine)#Entzifferung

Man muß den polnischen und britischen Mathematikern aber Respekt zollen, wie sie die Trilliarden Möglichkeiten reduziert haben und mithilfe von Cribs die Enigma entschlüsselt hatten.

Ich hab mir vor ein paar Monaten einmal Bletchley Park angeschaut und die dortigen (restaurierten) Maschinen - alle Achtung.

http://www.ostfalia.de/cms/de/pws/seutter/kryptologie/enigma/Geschichte/Geschichte/gesc...

So wurde die Enigma entschlüsselt:

"Entscheidend wichtig für die Funktion der Bombe sind Wahrscheinliche Wörter (Cribs),[100] deren Auftreten man im Text erwarten kann. Fehlen diese, dann scheitert die Entzifferung. Beispielsweise gelang den Briten der Einbruch in zwei Schlüsselkreise der Deutschen Reichsbahn nicht,[101] die in Bletchley Park nach der frühen Dampflokomotive Rocket als Rocket II und Rocket III bezeichnet wurden.[102] Grund war, wie sie nach dem Krieg zu ihrer Überraschung feststellten, nicht eine besonders sichere Enigma-Variante, sondern die ungewohnte Eisenbahnersprache und die Art der Transportmeldungen, die ihnen das Erraten von Wahrscheinlichen Wörtern nicht erlaubten. Militärische Meldungen hingegen waren häufig stereotyp abgefasst und enthielten viele leicht zu erratende Cribs wie OBERKOMMANDODERWEHRMACHT, die die britischen Codeknacker zur Entzifferung nutzen konnten.

Darüber hinaus profitierten sie von der deutschen Gründlichkeit bei der Abfassung von Routinemeldungen, wie Wetterberichte, die jeden Morgen pünktlich zur selben Zeit und vom selben Ort gesendet wurden. Zwar verbot die deutsche Dienstvorschrift „Allgemeine Schlüsselregeln für die Wehrmacht“ (H.Dv.g.7) ausdrücklich „Regelmäßigkeiten im Aufbau, gleichlautende Redewendungen und Wiederholungen im Text“[103] und warnte eindringlich „Es muß auf jeden Fall vermieden werden, daß durch flüchtig ausgebildetes Personal Schlüsselfehler gemacht werden, die […] der feindlichen Nachrichtenaufklärung die Entzifferung ermöglichen“,[104] dennoch passierten genau diese Fehler, die die Codeknacker wahrnehmen und ausnutzen konnten. Aus britischer Sicht war eine täglich frisch verschlüsselte Enigma-Meldung, die stets mit den Worten „WETTERVORHERSAGEBEREICHSIEBEN“ begann, ähnlich wertvoll wie es eine direkte öffentliche Bekanntgabe des jeweils gültigen Tagesschlüssels gewesen wäre. So wurde beispielsweise der Enigma-Schlüssel vom D-Day, also dem Tag der Landung der Alliierten in der Normandie (Operation Overlord), durch den Crib „WETTERVORHERSAGEBISKAYA“, den die britischen Kryptoanalytiker leicht erraten konnten und korrekt vermuteten, in weniger als zwei Stunden nach Mitternacht gebrochen.[105]

Nicht selten provozierten die Briten sogar bewusst Vorfälle, nur um die darauf prompt zu erwartenden deutschen Funksprüche mit bekanntem Inhalt (und mit aktuellem Tagesschlüssel verschlüsselt) zu erhalten und nannten diese Technik gardening (deutsch: „Gärtnern“).[106] Der britische Codebreaker Rolf Noskwith aus Baracke 8 beschrieb sie folgendermaßen: „Die RAF warf an bestimmten Stellen in der Nordsee Minen ab, so daß die Minenwarnung der Deutschen uns als Crib diente. Die Stellen waren sorgfältig ausgewählt, um bestimmte Ziffern, wie insbesondere 0 und 5, [als Koordinaten] zu vermeiden, für die die Deutschen unterschiedliche Buchstaben benutzten.“[107] Die Briten konnten sich so, unter Vermeidung der Fallunterscheidungen für „NULL“ und „NUL“ sowie „FUENF“ und „FUNF“, die Arbeit etwas erleichtern. Außer im Fall „ZWEI“ und „ZWO“ gab es für die übrigen Ziffern nur eine Schreibweise. Auch entzifferte Botschaften von kleineren Marineeinheiten, wie Hafenschiffen, die nicht über die Enigma verfügten und stattdessen Handschlüsselverfahren (Werftschlüssel oder Reservehandverfahren) benutzten, dienten den Briten als Cribs beim Bruch der Enigma. Die Deutschen versendeten nämlich viele Funksprüche, wie Minenwarnungen, wortgleich sowohl als Enigma-Geheimtexte als auch mit den Handverfahren verschlüsselt.[108] Die Briten waren dankbar für diese „Geheimtext-Geheimtext-Kompromisse“ und nannten sie Kisses."


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