Prof. Gollnisch winkt mit dem Zaunpfahl

Monterone, Sonntag, 02.07.2017, 14:29 (vor 2513 Tagen) @ Monterone3321 Views

In den Räumen des EU-Parlaments prangert Prof. Bruno Gollnisch die geltenden *freiheitstötenden Gesetze* an.

Er sei Anhänger der Meinungsfreiheit, auch für Leute, deren Ideen man nicht notwendigerweise teile und erwähnt die mehrfach verurteilten Revisionisten Faurisson, Reynouard und Soral.

Das Fabius-Gayssot-Gesetz, in dem ausdrücklich auf das IMT und dessen Urteile Bezug genommen wird, die es zu schützen gelte, würde *schlecht definierte Wahrheiten verordnen und gerade deshalb Zweifel und Verdacht wecken*.

Die gesamte Szene, Prof. Gollnisch (FN), EU-Parlament, Fabius-Gayssot-Gesetz, Lois mémorielles (Erinnerungsgesetze), §130 und IMT führt uns in's Jahr 1789 zurück: Saint-Just, Revolution und Machtergreifung der Demokraten.

Adolf aus der Kiste zu holen, mag vielleicht bei uns noch funktionieren, wenn man Vorbilder für Kahane und Maas sucht, aber niemals, sobald es um Frankreich geht.

Trotzdem können wir dort wie hier genau den gleichen Staatsterror beobachten.

Irgendwo scheint es also mit der Bezugnahme auf 1930 ff. zu klemmen. Dieser Widerspruch, gleiches Ergebnis bei völlig gegensätzlichen Ursachen, in Frankreich seit 1789 durchgehend Demokratie, bei uns ab 1933 Faschismus, sollte normalerweise jeden Deutschen massiv beunruhigen. Er wird mit der Nase drauf gestoßen, daß mit BRD, Demokratie und westlicher Wertegemeinschaft vielleicht von den Fundamenten her etwas faul ist.

Ich meine, man kann diesen Widerspruch auflösen, man muß nur am richtigen Punkt ansetzen, den man nicht im Jahr 1933 findet, der 14. Juli 1789 wäre ein sehr viel besseres Datum.

Monterone


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