Nicht auf Kriegsfuß

Ashitaka, Freitag, 30.06.2017, 20:58 (vor 2524 Tagen) @ Literaturhinweis5677 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 30.06.2017, 21:02

Hallo Crisis Maven,

Ich liebe all diese Geschichten, all die mentalen Reisen unserer Zeit. Ich schau sogar Filme über dieses Weltall, erfreue mich an der Fantasie, die die Grenzen zur Realität längst haben verschwinden lassen. Zuletzt habe ich mir mit meiner Frau Interstellar angesehen. Ganz großes Kino. Ein wahrhaftiges, ja gar schon als Realität vorstellbares Gebet!

Es ging mir bei unserer damaligen Diskussion darum, eine Perspektive in Gang zu setzen, die am Ende doch sehr wenig mit der Raumfahrt zu tun haben sollte. Mindestens zwei der aktiven Foristen wissen, was mich dazu bewegte. Jeder verfolgt ein Ziel, wenn er sich wo einklinkt.

Meines ist oberflächlich umschrieben das Selbstvertrauen, die Intuition. Es ging mir um mehr als das Tüdilitü durch die Kirche (das Weltall), weswegen auch die Aufmerksamkeit sovieler Foristen, trotz eines bloßen Offtopic-Threads, enorm anstieg. Meine Email-Diskussionen zu der Zeit waren stark und sehr freundlich, auch wenn mich dabei einige Texte sehr an das "Friss die Scheibe" von Nikolay erinnerten. Das ist nichts für mich. Das ist eine vorgeschobene Antwort ("da, friss, sei ruhig!").

Im Grunde genommen hätte ich das auch mit einer Diskussion über die Liebe starten können, nur hätte das aufgrund der Zeitgeisttaktung der Leserschaft wenig Interesse geweckt. Jede Vorstellung von etwas fängt an zu vibrieren, sobald man sich der Tatsache bewusst wird, dass erst der Gegensatz den eigentlichen Satz (die Aktion) ermöglicht. Wer hat dies in Bezug auf die Physik (Amen!) besser beschrieben, als Newton? Doch begreifen wir eigentlich, was er uns damit bewusst machen wollte? Haben wir das Selbstvertrauen, ja haben wir überhaupt die Zeit, den gedanklichen Raum, um uns über die Tragweite seiner Erklärung bewusst zu werden? Das bezweifle ich, zurecht. Die meisten machen sich nur ab und zu eine Vorstellung darüber, werden sich der Bedeutung des Gegensätzlichen gar nie bewusst.

Ob sich ein Tier von etwas entfernen kann bzw. sich in eine Richtung bewegt, dies war und ist in einem newtonischen Bewusstsein (über das "so tun als ob" hinaus) keine Frage der eigenen Kraft, sondern ausschließlich eine Frage der auf das Tier einwirkenden Kräfte, der äußeren Energien (Potentiale). Sich dies einseitig beuwsst zu machen, easy. Nur wie sieht es aus, wenn man sich dieser Tatsache von beiden Seiten annähert? Es verhält sich so mit allen Bewegungen, mit allen aktiven Potenzen (Ereignissen, Handlungen) unserer materiellen Welt, egal auf welcher Ebene (Molekül bis Ball).

Und genau deshalb war es richtig, dass der Stecker dieser Diskussion gezogen wurde. Die Leere ist vor diesem Hintergrund, vor dem Festhalten müssen, dem herrschenden und richtenden Anspruch, logisch. Das fehlende Gegensätzliche kann deshalb kein Thema sein. Wir vertrauen uns nicht selbst, wir beten.

Wenn sie verstehen, was ich meine, was ich bezweifle. [[zwinker]]

Tragen wir es mit Humor, machen wir uns Lustig darüber und widmen uns wieder den Themen, die eine bereits logisch erscheinende Richtung durch die Welt anbieten.

Auf das Leben und unser beider logischen Tod!

Herzlichst grüßend,

Ashitaka

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Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
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