Cryptocurrency? Viel passender wäre Crypto-Asset

Sylvia, Freitag, 26.05.2017, 14:37 (vor 2514 Tagen) @ Mr.Dux4156 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 26.05.2017, 17:56

Die Bezeichnung Cryptocurrency ist meiner Meinung nach irreführend, viel passender wäre Cryptoasset.

Ich sehe mich als Early Adopter, besitze Bitcoin schon seit einigen Jahren. Nur zur eigentlichen Funktion, zum Bezahlen, habe ich sie bisher kaum verwendet. Alles, was ich damit mache, ist, meine halblegalen Tätigkeiten etwas mehr zu anonymisieren. Konkret: Ich bezahle meinen VPN-Provider mit Bitcoin. Das war's dann aber auch schon.

Passend zu eurer Frage "Wie viel Prozent der Bevölkerung spekulieren mit Bitcoins?" würde ich gerne fragen: "Wie viel Prozent der Bevölkerung nutzen Bitcoins zum Bezahlen?". Und wie viel Prozent werden es, eurer Meinung nach, in 2, 5 und 10 Jahren sein?

Wenn die Entwicklung so weiter geht wie bisher, dann wird die Anzahl der Bitcoin-Benutzer auch in 5 Jahren noch im Promillebereich liegen. Wohlgemerkt, die Anzahl der Nutzer, die Bitcoin auch wirklich zum Bezahlen verwenden - und nicht nur als reines Spekulationsobjekt. Und dann stellt sich, zumindest mir, die Frage: Was ist der Sinn von Bitcoin? Denn aktuell ist es für mich einfacher mit Paypal oder mit Kreditkarte zu bezahlen. Geht schneller und ist günstiger.

Für mich also ist Bitcoin, momentan, komplett sinnlos. So wie z.B. Gold oder alter Krempel (Antiquitäten). Einen Wert hat es nur, weil Leute bereit sind dafür Geld auszugeben. Also ein Asset.

Wie lange ein Gegenstand ohne praktischen Nutzen überlebt, das kann wohl nur die Glaskugel beantworten.

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"Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral." (John Osborne)
"Der Gutmensch ist die logische Rückentwicklung des Menschen: Moral ohne Intelligenz." (unbekannt)


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