Superzentralismus via Lightning-Network

Zarathustra, Freitag, 26.05.2017, 09:09 (vor 2554 Tagen) @ CalBaer6255 Views
bearbeitet von Zarathustra, Freitag, 26.05.2017, 09:18

Erstens muss ich nicht mit jedem einzelnen Laden ein Payment-Channel
eroeffnen und zweitens reduziert es damit Transaktionen in der Blockchain,
womit die Fees sinken. Deine Rechnung basiert entweder auf Unwissen oder Du
willst uns hier Quatsch auftischen.

Ja, es reduziert Transaktionen auf der Bitcoin Blockchain und zwingt sie auf eine Nicht-Bitcoin Chain. Auf der Bitcoin Chain wird dann nur noch diese lächerliche Anzahl Transaktionen gemint und die Miner sollen mit dieser lächerlichen Anzahl ihre Einkommen und damit das Bitcoin Netzwerk sichern.
Dieser Unsinn ist der Grund, warum einige Miners diese Strategie 'network suicide' nennen.

Je dezentraler jene Lightning Chain ist, desto mehr einzelne Kanäle müssen mit Geld gefüllt werden, bevor man überhaupt zahlen kann. Das ist, wie wenn einer hundert Debit Cards mit Geld auffüllt. Wer macht sowas? In der Praxis wird natürlich alles superzentralistisch über die geplanten Hubs (Banken) von Larry Summers and friends laufen. Darum investieren diese sympathischen Leute ja auch in die Vollblock-Strategie von Blockstream/Core. Diese Leute sind nicht dumm, nur böse: Lightning isn't scaling. It's banking.


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