Leichtfertiges Wunschdenken des Autoren

neptun, Montag, 22.05.2017, 19:32 (vor 2621 Tagen) @ ijoe2308 Views

Hi ijoe,

der Autor scheint nicht allzu helle zu sein. Ich hab's kurz überflogen, aber ab einer bestimmten Stelle nicht mehr weitergelesen.

Aufgrund von Tschernobyl und Fukushima kommt er zu nämlich zu folgendem Wunschdenken:

"Wir treffen also zwei ganz bewußt pessimistische Annahmen:

- Die maximale Schadenshöhe beträgt 430 Milliarden Euro.
- Der Schaden tritt alle 25 Jahre ein."

Noch vor Fukushima (aber nach Tschernobyl) "wußte" jeder Atomkraftbefürworter, daß so etwas höchstens alle paar Millionen Jahre passieren kann.

Gleichermaßen beschränkt ist es nun, anzunehmen, daß alle 25 Jahre nur eine "pessimistische Annahme" sei.


Zu Deinem Beitrag:

Bezahlbar, wie Du im Betreff schreibst, sind solche "Unfälle" höchstens unter zwei Bedingungen:

1. Es muß bei höchstens diesem zeitlichen Abstand von 25 Jahren bleiben. (Wunschdenken)
2. Man muß sich darüber einig werden, wer bezahlt. [[lach]]

"Grundsätzlich versicherbar", wie Du in Deinem Beitrag schreibst, sind AKW's allerdings nicht, wie @CrisisMaven u.a. auch hier darlegt, weshalb das ja bisher auch noch keine Versicherung getan hat.

Damit wir uns hier nicht unnötig herumschlagen und ich dann möglicherweise immer wieder Stellen aus dem Forum zitieren muß, empfehle ich Dir, Dich grundlegend zu informieren ( aber Vorsicht, das dauert nicht nur Stunden! <img src=" /> ), was eine evtl. tiefer gehende Diskussion erheblich erleichtern dürfte.

LG neptun

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