Genau richtig, aber der Grund fehlt

lonzo, Freitag, 19.05.2017, 11:13 (vor 2613 Tagen) @ Langmut3035 Views

Die Politik besteht aus einem "Rechts blinken und links abbiegen". Natürlich werden Migranten zurückgeführt und natürlich wird das Recht verschärft.
Bloß ist es so, dass für jeden zurückgeführten ca. 10 Neue auf der Matte stehen. Die Maßnahmen greifen also nicht, bzw. sind bewusst ineffektiv.

Anscheinend ist es das erklärte Ziel, die Bevölkerungszahl bei ca. 82 Millionen zu halten. Ggf. müsste sich die Bundesregierung da einmal klarer ausdrücken, oder eben auch nicht. Denn es ist ja vielleicht nicht jeder mit einer solchen Politik einverstanden. In dem Zusammenhang verweise ich auf Überlegungen der UN bezüglich einer Replacement Migration. Auszugsweise:
http://www.un.org/esa/population/publications/migration/execsumGerman.pdf
Dargestellt werden dort Szenarien. Bei konstanter Bevölkerung beträgt die Zuwanderung knappe 500.000 pro Jahr insgesamt 24 Millionen, wenn das Ziel ist, die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter konstant zu halten.

Während andere Staaten (Australien) ihre Ansprüche an die Qualität der Zuwanderer immer höher schrauben, fährt Deutschland den entgegen gesetzten Weg, indem offensichtlich zu einem wesentlichen Teil funktionale Analphabeten und gering Gebildete aus einem extrem anderen Kulturkreis in´s Land "geholt" werden.

Hierzu auch:
http://www.rp-online.de/politik/deutschland/die-demografie-krise-faellt-aus-aber-die-pr...

Die Zahl der Zugewanderten wird dort für 2015 nach Berechnungen der Regierung mit 1,139 Millionen Personen berechnet. Diese Zahl setzt sich aus 2,137 Millionen Zuwanderungen und 998.000 Abwanderungen zusammen.

Wie auf dieser Basis Integration erfolgen soll, ist mir unbegreiflich.
Dabei sind sinnvolle Ansätze seit Jahren bekannt.
http://www.confessio-wue.de/fileadmin/confessio-wue/data/pdf/Rezension_Herwig_Birg_Die_...

Vor allem aber ist die aktuelle Entwicklung definitiv keine Lösung für die immer offensichtlicher werdende Tendenz zu Industrie 4.0, die auch für Qualifizierte einen Arbeitsplatzverlust erahnen lässt.
https://wollmilchsau.de/human-resources/industrie-4-0-die-auswirkungen-auf-den-arbeitsm...

Beschäftigt hat man sich mit der Thematik sehr wohl.
https://www.bundestag.de/blob/420404/42ec99a175bd83e7e64f327821b7fbac/wd-6-035-16-pdf-d...

Gemäß einer Studie der Universität Oxford werden 47 Prozent aller Arbeitsplätze in den USA durch fortschreitende Digitalisierung in den nächsten zwei Jahrzehnten mit hoher Wahrscheinlichkeit fortfallen.

Wie man dann zu der oben dargestellten Politik kommt, statt in Bildung der schon länger hier lebenden zu investieren, ist mir unbegreiflich. Sind aber auch nur Stammtischüberlegungen und hat nichts mit der qualifizierten Tätigkeit unserer Eliten zu tun.

Grüße


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