Zivilisation ist keine Frage von Wissen oder der Dichte der Besiedlung

Mephistopheles, Donnerstag, 16.03.2017, 13:40 (vor 2534 Tagen) @ Andudu1699 Views

...allerdings halte ich es nicht für sonderlich wahrscheinlich.

Der Grund dafür: die Welt ist weit dichter besiedelt und das Wissen sehr
viel breiter gestreut, als bei allen früheren Hochkulturen

Oder anders ausgedrückt: wenn die EU versagt und komplett vor die Hunde
geht, stehen immer noch China, Japan, die USA, Südkorea, Russland usw.
technisch gesehen, Gewehr bei Fuß. Und eine ganze Reihe anderer Nationen
stehen in zweiter Reihe, haben bewiesen, dass sie technisches Potential
haben, nur die Strukturen teilweise fehlen (etwa Nordkorea, Indien usw.).

...und nicht einmal eine Frage der Finanzen, sondern eine Frage eines funktionierenden Rechtsstaates.

So wie in unserem funktionierenden Rechtsstaat, welcher garantiert, dass 6 Millionen Monate lang, 500.000 Jahre, 20.000 Generationen Tag für Tag einer bereitsteht und die Castoren bei den Atomkraftwerken bewacht, ob sie noch dicht sind und keine radioaktiven Stoffe in die Umgebung entlassen, bzw., wenn einer Anzeichen von Materialermüdung zeigt, für umgehenden Ersatz sorgen.

Da sind wir aber nicht das einzige Land mit diesem Problem, sondern China, Japan, USA, Südkorea, Russland usw. sind mit dabei in dem Problemclub.

Leider ist kein einziges unter diesen Ländern dabei, das für einen Zeitraum länger als 500 Jahre in der Vergangenheit zurück, das entspricht etwa 1/1.000tel der erforderlichen Zeit, einen funktionierenden Rechtsstaat vorweisen kann. (Am ehesten noch Japan, aber damals waren sie noch eine unerrreichbare Insel).

Gruß Mephistopheles


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