Wessen Frage?

Beo2, NRW Witten, Montag, 27.02.2017, 12:41 (vor 2611 Tagen) @ dottore4010 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 27.02.2017, 13:10

Hallöchen Dottore!

Die Frage ist nicht, wo kommt der Mehrwert her ...

Verehrter, es ist sicher legitim, wenn Sie selbst jene Frage gerade nicht interessiert; mich interessiert sie schon. Mein Denken ging schon immer gern einen eigenen Weg.
Wörter sind doch Behälter für Inhalte, was leider nicht für alle Menschen gilt. Für Sie gewiss schon; da habe ich nicht die geringste Zweifel.
Also, ich halte es für ein lohnendes Unterfangen, den Begriff "Mehrwert" mit vernüftigen Inhalten zu füllen (zu definieren). Habe gerade erst damit begonnen.

Erkenntnisseprozesse sind im wesentlichen nichts anderes als Begriffsklärungen.

sondern vielmehr die Frage, wo kommt das GELD her, ihn zu REALISIEREN,

Okay, also "wo kommt das Geld her", das momentan ein Halter in der Hand oder auf seinem Girokonto hält. Dem sofort beigehängt werden muss natürlich die Frage: Was ist das: GELD (Zahlungsmittel, Liquidität o.ä.). Welche Arten von Geld gab es früher und gibt es heute, usw..

Zu diesen beiden Fragen habe ich in diesem Forum bis zu 100 Beiträge geschrieben, die meisten ziemlich ausführlich .. angefangen mit der Währungsreform in 1948f, über den Status und die (zweifelhafte) Tätigkeit der Deutschen Bundesbank, über die (zweifelhafte) Rolle der Geschäftsbanken (mit ihrem Buchgeld), über die historische Entwicklung der Geldwirtschaft hinweg, bis hin zu der EZB und den Target2-Salden.

Ich weiss auch natürlich, dass Sie dies ebenfalls getan haben - manche ihrer Beiträge habe ich gelesen. Ich habe mir teilweise auch die von Ihnen eingeführte "Nomenklatur des Debitismus" gerne zu eigen gemacht, um hier mitreden zu können.
Ich habe mir mein komplettes Wissen und Verständnis zu diesen Fragen allerdings schon vor Jahren in zwei anderen Diskussionsforen (freiwirtschaft.org, finanzcrash.com) erworben bzw. mit erarbeitet. Die damaligen Diskussionen verliefen sehr intensiv, lehrreich und über einem Zeitraum von etwa 6-7 Jahren.
Es war hier, in diesem Forum ja nicht anders. Ich vermute, dass eine gegenseitige Befruchtung aus diesen beiden Diskussionssträngen/-entwicklungen sinnvoll wäre. Für mich selbst trifft dies auf jeden Fall zu.

Sie wissen doch: Jeder von uns (allen) weiss etwas; nur zusammen wissen wir alles.

cf. mein schönes Buch "Der Kapitalismus...".

Danke für die Werbeeinlage. Es steckt sicher langjährige Arbeit und Forschung drin. Bin aber ständig von so vielen hoch interessanten Dingen und Entwicklungen umgeben, die ich beobachte, analysiere und studiere, dass ich möglicherweise nicht mehr zum Lesen Ihres Buches komme. Ich vertraue aber auf Ihre Fans in diesem Forum, die hier noch mitschreiben (.. leider immer weniger), dass sie mir dieses und jenes aus Ihrem Werk erklären. Es kann doch nicht allzu schwer sein.
Ich lerne am besten und am schnellsten in der Diskussion. Beim Lesen eines Buches fehlt ja der Dialog, wo man einhaken, nachfragen und einwenden könnte - wie es seinerzeit in diesem Forum ja auch ablief.

Mit liebem Gruß, Beo2


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