Die Gelddrucker der Unternehmer ..

Beo2, NRW Witten, Freitag, 24.02.2017, 19:41 (vor 2605 Tagen) @ Mephistopheles2794 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 24.02.2017, 20:35

Nein, die Unternehmensteuern zahlen vollständig die Konsumenten. Die Unternehmer zahlen lediglich auf ihre persönlichen Privatent/einnahmen (Dividenden etc.) die Einkommensteuer .. wobei deren persönlichen Brutto-Einkommen ebenfalls von den Konsumenten finanziert werden.

Ja, klar, und das dafür nötige Geld erhalten sie aus ihrer Gelddruckmaschine.

Nein!!! Die Löhne der Konsumenten kommen doch aus der Gelddruckmaschine der Unternehmer, oder besser noch: vom privaten Sparbuch der Unternehmer! Stimmt's?
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Pustekuchen! Zunächst einmal ist festzustellen, dass normalerweise ausnahmslos alle! Unternehmenskosten von den Konsumenten endgültig finanziert werden, einschließlich der Arbeitslöhne, der Kapitalkosten (Bankkredite) und der Unternehmerlöhne (Privatentnahmen, Dividenden etc.) .. nachdem es zunächst Banken vorübergehend vorfinanziert haben. Insofern kann gesagt werden: Die Löhne "zahlen" sich die Konsumenten selbst, nämlich für ihre bereits erbrachte Arbeitsleistung .. sie lassen sich nämlich ebendiese von ihrem Arbeitgeber bescheinigen bzw. DOKUMENTIEREN. Das Geld ist nämlich ein beglaubigtes Dokument, eine Urkunde.
Im übrigen, die Konsumenten sind auch die Geldemittenten via die staatliche Zentralbank, deren Eigentümer sie sind. Und Nein, der eigentliche Arbeitslohn der Konsumenten besteht nicht in den Dokumenten, die man Geld nennt - denn diese kann kein Mensch essen - sondern in den Konsumwaren, welche die Konsumenten selbst zuvor mit ihrer nun dokumentierten Arbeitsleistung hergestellt haben. Das Geld spielt dabei nur die Rolle einer speziellen Buchführung, um die Zeitspanne zwischen der Herstellung und der eigenen Inanspruchnahme der hergestellten Konsumgüter verlustfrei zu überbrücken.
Mensch muss in der Wirtschaft immer gleichzeitig zwei Ebenen im Auge behalten: nämlich die monetäre und reale Leistungsebene. Geld- und Leistungsströme fließen dabei stets gegenläufig .. beides, Geld und Leistungen wechseln simultan und gegenläufig ihren Besitzer. Das gilt sowohl bei Vorleistungen als auch bei den späteren Gegenleistungen. Dies gilt auch beim Geldkredit: da fließen reale Pfänder gegen die Kreditsumme, wennauch nur befristet.
Dies gilt auch bei der Geldemission und bei der Rückkehr des Geldes (Schuldscheins) zum ursprünglichen Emittenten (Staat), von dem das Geld freudig "getilgt" wird. Wer freut sich ja nicht, eigene Schuldscheine nach erbrachter Leistung zu vernichten?

Du verstehst offensichtlich nicht, was Geld ist und woher es kommt .. und wie es z.B. zum Arbeitslohn wird. GELD, und damit auch der Arbeitslohn, ist in seiner impliziten und wesentlichen Eigenschaft ein DOKUMENT (Urkunde, Inhaberpapier) über eine bereits erbrachte reale Leistung. Beim Kredit ist dies das hinterlegte Pfand (ein Sach-/Realgut). Es ist folglich auch ein verbriefter Anspruch auf eine reale Gegenleistung.
GELD ist also ein (fälschungssicher) beglaubigter Gut- bzw. zugleich Schuldschein. Der Geldhalter ist ein Gläubiger, der damit eine reale Gegenleistung beansprucht. Beim Konsumenten also ist es die Konsumware, welche er selbst geschaffen hatte. Der Leistungsschuldner ist der Geldemittent, welcher eine reale Vorleistung bezogen hatte, d.h. der Staat i.e.S. .. und zwischendurch auch jedes Unternehmen!, welches Arbeitsleistung seiner Lohnsklaven bezogen hatte und dafür Arbeitslöhne (Dokumente) zahlt.

Auf welche Weise das GELD vom Emittenten (Staat) korrekt geschöpft wird und zum momentanen Geldhalter gelangt, habe ich hier schon mehrmals ausführlich dargelegt. Leider von den meisten hier noch nicht zur Kenntnis genommen, beharrlich und ignorant. Ich könnte es jederzeit rezitieren, selbst unter Vollnarkose; werde es aber an dieser Stelle nicht tun.

Dies sollte nur eine Kostprobe der hohen Schule des Debitismus sein, des richtig verstandenen wohlgemerkt!

Würden Unternehmen Steuern zahlen, die sich nicht einpreisen, so würden sie ruck-zuck pleite sein.

Wie viele von 100, nein, von 1.000 Existenzgründungen existieren noch
- nach 1 Jahr?
- nach 3 Jahren?
- nach 5 Jahren?
- nach 10 Jahren?
- nach 20 Jahren?
- und nach 100 Jahren? Hier musste ich die Zahl erweitern von 100 auf 1.000, weil von 100 Existenzgründungen nach 100 Jahren im Durchschnitt nicht mal eine einzige brigbleibt.

Tja, und wieviele Menschen existieren noch von denen, die vor 100 Jahren da waren? Und was will uns das be'deuten? Das erzähle ich dir ebenfalls ein anderes Mal.

Viele Unternehmen werden einfach geschlossen wegen subjektiv zu niedriger Renditen. Das dabei entnommene Eigenkapital wird in ein anderes Unternehmen oder eine Neugründung gesteckt. Viele andere werden von ihren konsumgierigen Eigentümern oder Erben einfach verprasst. Andere werden vom Konkurenten gekauft und dicht gemacht. Einige gehen wegen Dummheit, Unfähigkeit, Betrug, Geldgier usw. des Managements pleite. Usw. usf.

Du verstehen?

Mit Gruß, Beo2


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