Steuern werden den Arbeitnehmern auf die Löhne draufgeschlagen

Zarathustra, Freitag, 24.02.2017, 12:05 (vor 2605 Tagen) @ Beo22710 Views
bearbeitet von Zarathustra, Freitag, 24.02.2017, 12:13

Steuern zahlen zu >90% die Unternehmer und die sind eine kleine

Minderheit

Schon wieder ein debitistischer Irrtum, mein Freund: Die

Unternehmensteuern zahlen ausschließlich die Käufer derer Produkte, die
Konsumenten[/b]. Sie werden vollständig eingepreist. Die Unternehmen
reichen diese Abgaben/Einnahmen lediglich an den Staat weiter .. genauso
wie bei der MwSt.

Ja, das glauben viele Arbeitnehmer und Klassenkämpfer.


Ich rede nicht vom Glauben, sondern vom Wissen.

Ja, das ist ja das Lustige. "Sie sehen nicht, dass sie nicht sehen, was sie nicht sehen."

Beide zahlen.


Nein, die Unternehmensteuern zahlen vollständig die Konsumenten.
Die Unternehmer zahlen lediglich auf ihre persönlichen Privatent/einnahmen
(Dividenden etc.) die Einkommensteuer .. wobei deren persönlichen
Brutto-Einkommen ebenfalls von den Konsumenten finanziert werden
.


Das kann man vergessen. Steuern, die die Arbeitnehmer zahlen, zahlen sie aus deren Lohn, den die Unternehmer ihnen vergüten. Diese Steuern werden auf den Lohn draufgeschlagen. Ein Unternehmer, der das nicht tut, verliert sein Spielermaterial an die Konkurrenz. It's the competition, stupid!

Sie haben noch nichts davon gehört, dass der Markt ein Platz ist, bei

dem man nicht einfach beliebig Kosten auf den Preis schlagen kann. Es
herrscht gnadenloser Wettbewerb.

Du rührst mich zu Tränen und Heulen .. sie müssten auch noch "im
gnadenlosen Wettbewerb stehen", diese armen Unternehmer, während die
Lohnsklaven gemütlich ihre Eier schaukeln lassen.

So ist das nunmal. Darum wird auch die überwältigende Mehrheit nicht Unternehmer, sondern halt viel lieber Arbeitnehmer. Als Arbeitnehmer hast Du ein wesentlich geringeres Risiko, die Steuern nicht bezahlen zu können.

EDIT: Würden Unternehmen Steuern zahlen, die sich nicht einpreisen, so
würden sie ruck-zuck pleite sein
.

Genau. Aber einpreisen muss man erst mal können! Darum geht pleite, wer nicht kann, und das sind unzählige.

Aber auch der Arbeitnehmermarkt (im Fussball-Jargon: Spielermaterial)

ist ein Wettbewerb. Es ist also unsinnig zu behaupten, nur die eine Seite
zahle.

"Arbeitnehmer"? Wer bekommt hier Arbeitsleistung denn, und wer gibt
sie, die Lohnsklaven?
Die stellst die Realität komplett auf den Kopf.

So heissen sie halt offiziell, die risikoscheueren Zeitgenossen.

Gruß, Beo2

Grüsse, Zara


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