Satoshi Nakamoto: "Bitcoin - A Peer-to-Peer Electronic Cash System"

Zarathustra, Freitag, 24.02.2017, 09:51 (vor 2673 Tagen) @ Silke2697 Views
bearbeitet von Zarathustra, Freitag, 24.02.2017, 09:57

Lieber Zara,

Liebe Silke

"Da es beim Minen von Bitcoins an einem Emittenten fehlt, können diese
auch nicht als „E-Geld“ klassifiziert werden. Die BaFin hat dies
zuletzt am 19.12.2013 eindeutig klargestellt."
Oder gibt es neue Erkenntnise?

Die Bafin kann klarstellen, soviel sie will. Niemand hat ein Monopol auf einen Begriff. Jede Schule definiert ihn anders, und der Volksmund nocheinmal.

Und Wikipedia.

"Der Begriff stammt von dem althochdeutschen gelt (= Vergeltung, Vergütung, Einkommen, Wert) ab".

Im DGF wird Geld ja eher als von der Zentralmacht durch geldpolitische
Operationen geschaffene, beurkundete und bezifferte Anteile der (mit
privaten Verschuldungsverhältnissen hinterlegten) Summen an der
Verschuldungsfähigkeit und -bereitschaft im ZM-System, bzw.
spiegelbildlich als Anteil vom damit abreifbaren BIP gesehen =

Von mir nicht, und ich bin auch im DGF. Die Zentralbank kann kein Geld schaffen. Geld entsteht in einem wirtschaftlichen Prozess durch Staat, Zentralbanken, Banken, Nichtbanken.

"Zugriffsmittel auf die Leistung anderer Wirtschaftssubjekte", das auf
verschiedenen Trägern daherkommt (also auch nicht einfach nur emittiert
wird außer vielleicht beim laufenden QE...obwohl ist ja auch wieder mit
den gekauften Anleihen hinterlegt, die Zugriff auf Steuern von Morgen
bedeuten bei vorhandenem Gewalt- und Steuermonopol des Staates).

Stimmt das folgende?
"Eine Veräußerung ist z.B. der Verkauf von Bitcoins gegen Euro über
eine Handelsplattform. Einen Veräußerungstatbestand stellt aber auch
der Einsatz von Bitcoins als Zahlungsmittel dar
, wenn also der
Bitcoin-Inhaber für den Erwerb von Waren oder Dienstleistungen mit Bitcoin
bezahlt, fallen Szeuern an."

"In beiden Fällen liegen private Veräußerungsgeschäfte – auch
noch bekannt unter der Bezeichnung „Spekulationsgeschäfte“ – im
Sinne des § 23 Abs. 1 Nr. 2 des Einkommensteuergsetzes (EStG) vor."

Die Einstufung als Spekulationsobjekt führt steuerlich dazu, dass bei
Veräußerung von und Bezahlung mit BTC Besteuerung wegen
Spekulationsgeschäften erfolgt.
Quelle:
http://www.winheller.com/bankrecht-finanzrecht/bitcointrading/bitcoinundsteuer.html

Andere Länder, andere Sitten. Nicht alle Staaten behandeln Bitcoin gleichermassen. Man weiss seitens der Organisierten Gewalt halt noch nicht so recht, wie man damit umgehen soll.

Das Bitcoin übrigens auf neuem Allzeithoch heute!
Und das, noch bevor die sogenannten Core-Entwickler endlich zum Teufel
gejagt werden.
Danach kann's dann so richtig losgehen. Tulpenzwiebel Nummer 4.

Nein, kein Elektrogeld. Aber ein prima Tauschmittel und
Spekulationsobjekt.[[top]] (@pigbonds sprach sogar nur von einer Software
wie eine Ware).
So wie Betongold ja auch kein Gold ist.

Der Schöpfer, Satoshi Nakamoto: "Bitcoin - A Peer-to-Peer Electronic Cash System"

Es ist halt ein Zahlungsmittel, und folgedessen im Volksmund eben Geld.
Einige hier behaupten ja, Bankkontengeld sei kein Geld, aber solche Definitionen werden sich nie allgemein durchsetzen. Ich zahle meine Steuern jedenfalls mit Bankkontengeld.

Wenn dann erst der lang ersehnte
Bitcoin-ETF
der Winklevoss Brüder
kommt geht es richtig rund mit den
Spekulationsphantasien, oder?

Vielleicht. ETF's sind aber keine Bitcoins, so wie ein Gold ETF kein Gold ist. Könnte aber durchaus zusätzlichen Schub verleihen, da auch der technisch Nichtinteressierte dann indirekt Bitcoins nachfragen kann.

Liebe Grüße
Silke

Schreib mal wieder ein paar Sätze mehr hier, sonst meldet sich der
@Ashitaka und der @Kurt u.A. garnicht mehr [[zwinker]].
Das würde @Elli sicher auch helfen, wenn die Debitisten der frühen Jahre
das Niveau des Forums von anderen Foren abgrenzen und dabei die
Forumsregeln eingehalten werden.

Schwierig gegen die überwiegenden neuen Foreninteressen (Nationalkollektivismus im allgemeinen und Trumpscher Führerkult im besonderen) anzutreten. Bin im Moment mehr damit beschäftigt, mitzuhelfen, die Bitcoin-Trojaner - die sogenannten Core Entwickler - dorthin zu schicken, wo sie hingehören.

Grüsse, Zara


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung