Wie können sie wieder heller werden?

Falkenauge, Mittwoch, 22.02.2017, 09:29 (vor 2608 Tagen) @ nereus5833 Views

Was tatsächlich anders gewesen ist, war die nicht existente
Globalisierung und der damit verbundene Multikulti-Wahn und seiner
geisteskranken Ableger und Metastasen.
Das politisch gewollte Abstreifen der nationalen Identität ist
wirklich neu.

Doch diese Verirrungen gab es in den Siebzigern und Achtzigern im Westen
auch nicht. Das ist ein Phänomen des neuen Jahrtausends und es betrifft
uns alle.

Ja, das ist das entscheidende Phänomen, Nereus.

"Die Begriffe Nation, Volk und Volksgemeinschaft sind durch die nationalsozialistische Ideologie als blutsgebundenes Kollektiv einer auserwählten Rasse missbraucht worden, das einen übergeordneten personellen Gesamtwillen besitze, der durch den Führer repräsentiert und ausgeführt werde. Damit war auch der Begriff Volksgeist diskreditiert, der als Zusammenfassung dessen verstanden wird, was als seelisch-geistige Besonderheit ein Volk charakterisiert.

Teile der Wissenschaft sehen die Wurzeln der Ideologie des Nationalsozialismus in der Veranlagung des deutschen Volkes selbst und in manchen seiner Philosophen. Die meisten Politiker wünschen und betreiben die Integration des deutschen wie auch der anderen europäischen Völker in einen zentralistischen europäischen Bundesstaat, weil sie so die nationalistische Selbstzerfleischung der Völker meinen ausschließen zu können. Vertreter des linken politischen Spektrums sehnen vielfach gar die direkte Auflösung des deutschen Volkes herbei und begrüßen sein Aussterben, das durch die derzeitige demographische Entwicklung absehbar scheint. Der frühere Außenminister Joschka Fischer von den Grünen sagte laut „Die Welt“ vom 7.2.2005: „Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.“ Sieglinde Frieß, Bundestagsabgeordnete der Grünen und Verdi-Fachbereichsleiterin, meinte lt. FAZ vom 6.9.1989 vor dem Parlament: „Ich wollte, dass Frankreich bis zur Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt.”

Am unverhohlensten äußern sich in dieser Beziehung die linksextremen Terrorgruppen. So heißt es in einem antifaschistischen Aufruf von 2012: „Die größte Gefahr eines faschistischen Wiedererstarkens geht nicht von den marginalisierten Nazis aus, sondern von der bürgerlichen Ideologie des „geläuterten“ Deutschlands selber, in welcher die Ursachen für die faschistische Barbarei fortwesen und in der Kategorien wie Volk und Nation Ausdruck anti-emanzipatorischen Denkens sind. … Das Volk ist kein Begriff, den die Nazis erst ruinieren mussten, sondern seit hundert Jahren schon die Lüge von der notwendigen schicksalhaften Verbundenheit der einzelnen im nationalen Zwangskollektiv.“ Und auf den Straßen skandieren sie ganz offen: „Nie wieder Deutschland!“ und: „Deutschland verrecke!“

Vor diesem Hintergrund ist zu sehen, dass in der seit Jahren stattfindenden großen und gegenwärtig dramatisch anschwellenden Zuwanderung bei den Politikern der Begriff Volk als zu schützende Einheit keine Rolle spielt. Deutschland wird als quantitatives Reservoir betrachtet, das es bei eigenem Bevölkerungs- und Arbeitssklavenrückgang irgendwie aufzufüllen gilt. Vizekanzler Gabriel z. B. hält es für verkraftbar, dass Deutschland jährlich eine halbe Million Flüchtlinge für die nächsten Jahre aufnehmen könne (Spiegel Online 8.9.15). Und Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer sagte lt. SZ.de vom 4. 9. 2015: „Wir brauchen in den nächsten 20 Jahren viel mehr Arbeitskräfte, als dieses Land hervorbringen wird“ und sprach von 500 000 freien Stellen in Deutschland."

Wer noch gefühlsmäßig die historisch überkommene Nation verteidigt, muss erkennen, dass dies nicht mehr ausreicht, sondern dass man sich mit der tieferen geistigen Realität des Volkes verbinden muss, um sie vor dem allseitig anstürmenden Nihilismus zu retten. Gibt es eine tiefere geistige Realität des Volkes? Woher kommen die besondere Art des gedanklichen, künstlerischen und religiösen Strebens und die gemeinsame Sprache eines Volkes? Es beruht ja nicht auf oberflächlicher Vereinbarung.

Geistesgeschichtliche Überlegungen


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