Mess-Skala ist USD

SMK ⌂, Dienstag, 21.02.2017, 18:53 (vor 2613 Tagen) @ Ulli Kersten3792 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 21.02.2017, 20:10

Was mir zu einigen der Antworten eingefallen ist:
SMK:
(Immos) "..nur wenn man selbst drin lebt."

Warum? Egal was crasht, auch danach muss gewohnt werden. Auf dem sich dann
einpendelnden Niveau muss eine Miteinnahme erzielbar sein. Hätte ich ein
Haus, dessen Mieteinnahmen meinen monatlichen Kosten für
Lebensmitteleinkauf entsprechen, dürfte das auch nach einem Crash noch so
sein, egal welche Zahl auf dem Kontoauszug steht und welche Währung es
ist.

Und was machst Du, wenn die Mieter arbeitslos werden und ohne zu bezahlen weiter in Deinem Haus leben?

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SMK:
"Relativ zu allen anderen Anlageklassen wird Gold meiner Meinung nach am
Besten laufen. Es kann aber sein, dass das "am Besten" dann bedeutet, dass
Gold 40% verliert und alles Andere 60-80% oder noch mehr."

Alles ist relativ. Welches ist die Mess-Skala? Wenn "alles andere" 60 %
verliert, Gold aber nur 40 % (gegen was), heißt das, Gold hat nicht
verloren, sondern gewonnen.

Die Frage ist, ob Gold US-Dollar Cash outperformen wird, d.h. ob der Goldkurs in USD steigt oder fällt. Fällt er, so sollte man USD-Cash halten und bestmöglichst am Tief (wo auch immer das sein mag) Gold kaufen. Steigt er, so sollte man physisches Gold besitzen (und Goldaktien) und kein USD-Cash.

Wenn Gold lediglich relativ outperformt, dann wäre es besser gewesen, 100 % USD-Cash in der Matratze zu haben. Performt Gold absolut am besten, dann muss in der Matratze Gold Bullion sein (schläft sich schlechter).

--
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