Amtsgerichts-Urteile werden eher selten veröffentlicht

Literaturhinweis, Donnerstag, 16.02.2017, 20:15 (vor 2615 Tagen) @ CalBaer7821 Views

Urteil war Mitte April 2016, Verurteilte Dr. Ruja Ignatova und Pamen Ignatov wegen Insolvenzverschleppung und Betrug im Zusammenhang mit einer Firmenpleite. Es gab Geldstrafen sowie eine Bewaehrungsstrafe.

Ja, die haben einen echten Krimi abgezogen beim Gusswerk Waltenhofen und den armen Rudolf Keller bestens abgezockt:

"Grund für die schwierige Ausgangslage des Unternehmens sei, dass die Vorbesitzer, Dr. Ruja Ignatova und ihr Vater Plamen Ignatov, laut Jaffé bereits im Vorfeld des Verkaufs begonnen hatten, Produktionsanlagen abbauen und wegtransportieren zu lassen."

Weshalb sie sich nun daran beteiligen, BitCoins oder Altcoins weltweit vertrauenswürdiger zu machen. Wie schon hier angedeutet, sind Blockchain und Kryptowährungen ein gescheitertes Konzept, da die Inflation der AltCoins noch rasanter verläuft als bei Papierwährungen. Aber jedem das seine.

Online kann ich das Urteil leider nicht finden.

Wie schon hier beschrieben, verfügen nur vernetzte Spezialkanzleien (neben den Prozeß-Parteien) über diese nicht veröffentlichten Urteile. Ob man dort (beim Amtsgericht) eine (kostenpflichtige) Abschrift bestellen kann, müßte man anfragen, normalerweise nur bei 'berechtigtem Interesse', etwa, wenn man nachweist, daß man selbst von den Tätern in irgendeiner Weise geschädigt ist.

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