Aus Schneiders esoterischer Verschwörungsschatulle

trosinette, Donnerstag, 09.02.2017, 15:01 (vor 2689 Tagen) @ Centao6358 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.02.2017, 15:11

Das Ziel jedes finsteren und halbwegs vernünftigen Verschwörers ist nicht primär die NWO, sondern uns vom Guten abzulenken. Ist dies gelungen, fällt dem Verschwörer der Rest von selber in den Schoß.

Guten Tag,

Die finsteren Verschwörer in Verbindung mit der Geldwirtschaft sind halt Ersatzgottheiten,
auf die so mancher als Bitzableiter und an sich einfache Erklärung nicht verzichten möchte.

Ich glaube eben vielmehr an die Wirkmächtigkeit debitistischer Notwendigkeiten als an finstere Verschwörer.

Darüber hinaus fühle ich mich als Schwarmmitglied nicht hinreichend gewürdigt, wenn der Weltenlauf rückblickend ausschließlich auf die Zentralmacht dunkler Hintermänner kanalisiert wird.

Mit dieser Ignoranz kann die Schlechtigkeit des Weltenlaufes zwar rückblickend und anhand des Wirkens dunkler Hintermänner hoch und runter erklärt werden, die Annäherung an eine paradiesische Auflösung des Bösen bleibt aber auf der Strecke. Vielleicht irre ich mich aber auch und das Gute kommt von ganz alleine, nachdem die finsteren Verschwörer hinreichend oft benannt wurden.

Über die Herkunft und statistische Verteilung von Zahlungsmitteln, Zins & Eigentum,
Kapitaltheorie sind wir leider seit Jahren nicht mehr wirklich weitergekommen.

Möglicherweise müssen wir nur noch einige Generationen darüber schlafen.

Als ich früher noch etwas programmiert habe, kam es vor, dass ich stundenlang an einem Problem herumgedoktert habe, nicht zu Potte kam und frustriert nach Hause gegangen bin. Am nächsten Morgen viel es mir im Büro dann wie Schuppen aus den Haaren. Ein Blick, zwei Zeilen Code und die Sache war gegessen.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider


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