Etwas biologisches Fachwissen zum Masernvirus

Leserzuschrift, Montag, 06.02.2017, 13:26 (vor 2716 Tagen) @ Griba3785 Views

Daß Griba euch eine dicke, fette Lüge aufgetischt hat, ist den älteren Lesern klar und wurde von Martin bereits richtiggestellt. Daß man den jüngeren so etwas erzählen kann, das ist trotzdem erschreckend. Ähnlich wie die Schlußfolgerung, die Andudu aus FEHLENDER Information zieht. Aber ganz genau so will es die Pharma-Industrie haben.

Für Pharma-Industrie und Impfärzte sind Impfungen sehr leicht verdientes Geld. Abgekürzte Zulassung, keine Aufklärung, nur ein kurzer Pieks und der Arzt kann voll abkassieren, so als ob er etwas geleistet hätte. Die vom Gericht bestellten Gutachter stehen entweder auch auf der Gehaltsliste der Pharma-Industrie, einfach weil es keine Gegenseite mit ähnlichen finanziellen Mitteln gibt, oder sind tatsächlich neutral und zitieren dann, was sie im Studium gelernt haben, nämlich: ‚Masernviren gibt es. Das ist so und damit basta!‘

Weil das Mißtrauen gegen die Pharma-Industrie und gegen die Justiz bereits groß ist, fahre ich direkt mit den Grundlagen aus der Immunologie und der Virologie fort: Schon zur Zeit von Louis Pasteur und unter dessen Mitwirkung wurde ein Verfahren festgelegt, um einen Krankheitserreger zweifelsfrei zu isolieren. Lanka beschrieb in seiner Ausschreibung das damals festgelegte Verfahren. Mit diesem Verfahren ist es noch nie gelungen, ein Masernvirus nachzuweisen. Dafür kann es zwei mögliche Gründe geben.

Die erste Möglichkeit ist die, daß es tatsächlich nicht funktioniert. Dann wird Lanka sein Geld behalten.

Die zweite Möglichkeit ist die, daß niemand das alte Verfahren anwendet, weil es umständlich und teuer ist. Stattdessen macht man eine elektronenmikroskopische Aufnahme. Auf der sieht man einen kleinen, verwaschenen Fleck. Das ist es, was alle Biologen und Mediziner als Virus kennen. Einen Unterschied zu beliebigen anderen Zellbestandteilen kann man nur bei sehr charakteristisch geformten Viren erkennen, wozu der Masernvirus nunmal NICHT zählt. Deswegen wies Lanka von Anfang an darauf hin, daß das vollständige Protokoll nach Pasteur anzuwenden ist und eine elektronenmikroskopische Aufnahme das nicht ersetzt. Jedoch sind es solche Aufnahmen, die jene, die Lanka abkassieren wollen, üblicherweise als Beweis vorlegen. Manche gehen sogar so weit, nur eine Stelle aus der Fachliteratur zu zitieren.

Weil das vorgeschriebene Nachweisverfahren nicht eingehalten wurde, konnten die Richter garnicht anders als festzustellen, daß das vorgeschriebene Nachweisverfahren nicht eingehalten wurde. Verwunderlich ist dabei nur, daß das erst in der dritten Instanz geschehen ist.

Wer an die Biologischen Gesetze der Neuen Medizin glaubt, sollte zur Kenntnis nehmen, daß aus denen folgt, daß weder Viren noch Bakterien noch Pilze in der den Biologen bekannten Form existieren würden.

Das war der virologische Teil, nun zum immunologischen.

Die Masernstatistik wird noch zusätzlich dadurch verfälscht, daß verantwortungsbewußte Eltern noch bis vor wenigen Jahren ihre Kinder auf Masernpartys schickten, wo sie sich im späten Kindergartenalter bis frühen Grundschulalter mit Kinderkrankheiten infizierten. Das ist die beste Zeit, um Kinderkrankheiten durchzumachen. Impfärzte impfen dagegen gerne Neugeborene gegen Geschlechtskrankheiten. Je mehr Masse man auf die Waage bringt, desto besser wird eine Impfung vertragen, schon weil sich die Zusatzstoffe besser im Körper verteilen. Wieso sollte es also nötig sein, Neugeborene gegen Geschlechtskrankheiten zu impfen?

Neugeborene können sich nicht spezifisch über bestimmte Schmerzen und andere Begleiterscheinungen äußern. Darum tauchen die in der Statistik nicht auf. So werden erfolgreich vorübergehende Nebenwirkungen wie auch dauerhafte Impfschäden verborgen.

Masern können zu Spätfolgen führen. Wenn es dem Immunsystem nicht gelingt (Schon deshalb meinen manche, daß ein Immunsystem im Kindesalter trainiert werden muß!), alle Viruspartikel zu beseitigen, dann verstecken sie sich für mindestens zwanzig Jahre und können anschließend eine Enzephalitis auslösen. Durch die fällt man nicht gleich tot um. Wahrscheinlicher ist, daß man verblödet. Aber man kann auch eine Enzephalitis folgenlos überstehen. Die Wahrscheinlichkeit für so eine Komplikation bewegt sich in ungefähr der gleichen Größenordnung wie die für einen dauerhaften Impfschaden. Zumindest damals als man noch ehrlich rechnete und Schmerzen nicht hinter der sprachlichen Unfähigkeit von Säuglingen versteckte. Jedoch ist Enzephalitis dann viel wahrscheinlicher, wenn man sich erst im Erwachsenenalter infiziert.

Es gilt sowohl als erwiesen, daß eine Infektion im Kindesalter lebenslänglich vor einer weiteren Maserninfektion schützt, als auch, daß eine Masernimpfung mindestens zwanzig Jahre lang vor einer Maserninfektion schützt. Den vorangehenden Satz sollte man so aufmerksam wie einen juristischen Text lesen!

Als die Idee der Herdenimmunisierung aufkam, ging man davon aus, daß es reicht ein Drittel der Bevölkerung zu impfen, um einen Krankheitserreger komplett auszurotten. Gegen Pocken und gegen Poliomyelitis ging man unter dieser Prämisse vor, aber plötzlich soll das nicht mehr gelten? In den letzten Tagen brachte ein österreichischer Minister wieder die Idee der Zwangsimpfung auf, wegen eines Masernausbruchs in einer Schule.

Wie fortgeschritten die Immunologie tatsächlich ist, das erkennt man daran, daß jeder Immunologe weiß, das ein Impfstoff sehr viel wirksamer ist (ohne bewirken die meisten Impfstoffe garnichts), wenn man ihm Aluminiumhydroxid zusetzt, aber wirklich niemand auch nur den Hauch einer Ahnung hat, warum das so ist. Außerdem dürfte es der Theorie nach exakt garkeine Impfversager geben. So wie bei einem Allergiker das Allergen auch nicht einfach mal versagt, sondern zielsicher Symptome auslöst.

Von eesti (Estland?) wüßte ich gerne noch, wie man sich ½Sohn vorzustellen hat.

Gruß,
Ranma


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