Vodafone Kabel Deutschland / Wettbewerbsverzerrung?

Homer Landskirty ⌂, Schwerin, Sonntag, 05.02.2017, 16:59 (vor 2717 Tagen)2799 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 05.02.2017, 17:56

Meine Vermieterin (eine bundesweit auftretende AG mit diversen Ges.en mbH) hat sich von Vodafone Kabel Deutschland überzeugen lassen, dass es für mich als Mieter günstig sei, wenn ich zukünftig 6,13 EUR/Monat für eine für mich völlig nutzlose „Multimediadose“ bezahle. Hinzu kommen Stromkosten in unbekannter Höhe, was von meiner Vermieterin gleich ganz verschwiegen wird.

Offenbar tritt Vodafone Kabel Deutschland in letzter Zeit verstärkt mit plumpen Lügen auf, um so Kunden zu fangen, bloß dass ich die Lügen durchschaue und trotzdem zahlen muss, ohne jemals zugestimmt zu haben:
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/vodafone-verschickt-dvb-t-werbebriefe-an-dreisti...

Das bedeutet für mich, dass ich nur im Falle eines Wechsels zu Vodafone Kabel Deutschland in den ersten zwei Jahren durchschnittliche Kosten für Telefonie+Internet+TV hätte, weil dann nämlich die 6,13 EUR/Monat erstattet werden. Jedoch nach Ablauf der zwei Jahre explodieren die Kosten, so dass es wieder günstiger ist, wenn ich zu Telekom Deutschland wechsel und die monatliche Strafe von 6,13 EUR an meine Vermieterin zahle.

Aus technischer Sicht (Stern-Topologie) könnte Vodafone Kabel Deutschland mir jederzeit dieses unerwünschte Kabel stilllegen, so wie es auch die Telekom Deutschland macht. Die Telekom Deutschland verlangt ja auch nicht von allen Mietern 6,13 EUR/Monat, weil an der TAE-Dose schließlich mit entsprechender Hardware ein Zeitsignal erhältlich ist.

Meine Vermieterin scheint allgemein sehr gerne auf Marketing-Lügen hereinzufallen, wenn dies nur ordentlich teuer und schlecht für den Mieter ist.
Beispiel 2: Rauchwarnmelder könnte man in meinem Bundesland auch dem Mieter überlassen.
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fire_and_smoke_deaths_per_inhabitant_%28F.Rep.G...
Beispiel 3: Die Klimatechnik besteht aus diversen Abluft-Öffnungen, einem Rohrsystem bis zum Dach und keinem Frischluft-Zugang, so dass ich es rieche, wenn im Treppenhaus jemand raucht, und so dass mir bei entsprechenden Windverhältnissen Abluft aus fremden Wohnungen ins Schlafzimmer geblasen wird.

Weiß jemand, wieso bislang derartige Geschäftsmodelle nicht wirksam verboten wurden, obschon die mit freier Marktwirtschaft nur uneigentlich zu tun haben?

Gibt es Möglichkeiten, einem Wohnungsunternehmen einen Interessenkonflikt nachzuweisen?
Ich mein: So wie damals bei BundesPräsi Wulff...


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