Wo war die Linke bei Agenda 2010 und Hartz-Gesetzen?

Otto Lidenbrock, Nordseeküste, Sonntag, 05.02.2017, 14:13 (vor 2719 Tagen) @ Monterone3883 Views

Ich dachte immer, Linke erkennt man daran, daß sie das Los der
Arbeiterklasse verbessern wollen.

Die heutige Linke macht aber das Gegenteil: Sie spuckt dem Arbeiter bei
jeder Gelegenheit in's Gesicht, erniedrigt ihn und schlägt Purzelbäume,
wenn sie ihn sozial deklassieren und das von ihm gestohlene Geld
Rothschild, Hochfinanz und Großkapital hinten rein schieben kann.

Irgendwas scheint bei der allgemeinen politischen Lagebeschreibung nicht
zu stimmen, oder sehe ich das falsch?

Für mich heißt links Klassenkampf, aber Klassenkampf von unten. Was sich
heute links nennt, betreibt Gechlechterkampf, Multi-Kulti-Klimbim und
wälzt sich im Genderwahn.

Ich habe mich auch immer gefragt, wo die aktuell so rührige linke Bewegung war, als Sozialdemokraten mit Agenda 2010 und Hartz-Gesetzgebung begonnen hatten, den deutschen Sozialstaat zu schleifen und die Gesellschaft zu spalten?

--
"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton


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