Es überschneidet sich.

re-aktionaer, Samstag, 04.02.2017, 13:06 (vor 2721 Tagen) @ Mephistopheles2435 Views

... dauert halt ein paar hundert Jahre.
Die Zeit dazwischen kannten wir als Völkerwanderung bzw. Dark Ages.

nämlich mit dem Sieg des gedankenfreiheitsfeindlichen Christentums über
das aufgeschlossene Heidentum.

Absolut richtig. Und doch ist das Christentum monoteistische Ideologie aus dem Nahen Osten. Und sie trifft im Wohlstandsverblödeten Rom auf SJW´s und verbündet sich mit diesen...
Zeitgleich übernehmen die Germanen Rom - nicht mit Gewalt, sondern durch Zucht und Ordnung. Sie passen sich an, wollen bessere Römer sein und bescheren Rom eine kulturelle Konkursverschleppung von mind. 200 Jahren.

Die Christen haben nämlich die Bücherverbrennung erfunden und
hunderttausende Werke von heidnischen Autoren, die nicht in ihr perverses
religiöses Weltbild passten systematisch vernichtet.

Da muss ich korrigieren - das gab es schon davor im alten Ägypten, wo man alles was an den verhassten Gegnerischen Herrscher erinnerte auskratze und zerstörte. Aber tendentiell stimmt natürlch Deine Aussage.

Wir wissen zum Teil
nur noch davon, dass diese Schriften existiert haben müssen, durch die
Entgegnungen christlicher Autoren, die sich auf sie bezogen; die Originale
wurden zerstört.

Das mit der Völkerwanderung taugt nicht als Argument, denn in Ostrom
blieb die staatliche Struktur und damit auch sämtliches zivilisatorische
Wissen erhalten -natürlich mit Ausnahme dessen, was durch die Christen
vernichtet wurde.

Es ist anscheinend sogar umgekehrt, die Völkerwanderung war nur möglich,
weil die antike Kultur bereits vor ihrem Auftreten von innen her zerstört
wurde.

So wie unsere eben auch... Und was hat Rom am meisten Geschadet - Getreidespenden, Brot und Spiele und ein verwöhntes dekadentes Proletariat das nicht einmal mehr den Werhdienst leistete. Machen die Germanen ja ohnehin lieber...


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