Zu Religion (Weltanschauung) & Kultur ...

Beo2, NRW Witten, Samstag, 04.02.2017, 11:41 (vor 2722 Tagen) @ Weiner3015 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 04.02.2017, 12:03

In diesem Denkansatz wird "der Islam" nicht als Religion aufgefasst sondern als eine Lebensweise, genauer gesagt als ein "Religionssystem", das zur sozialen Triggerung von Verhaltensformen genutzt wird.

Die Religion (Weltanschauung) eines jeden Volkes war immer und ist nach wie vor ein ganz zentraler und bestimmender Teil (wenn auch nicht allein) der kompletten "Lebensweise" (Kultur) eines Volkes. Der Begriff Religion muss allerdings etwas weiter gefasst werden: Es handelt sich nicht nur um den Glauben an einen SchöpferIn, sondern auch an Götter, Geister (der Vorfahren etc.), Seelenwanderung etc., insbesondere aber auch der gemeinschaftlich gepflegte Glaube an einen Sinn des menschlichen Lebens und des Todes (inkl. eines Geburts- & Todeskultes/-rituals). Zu solchen Weltanschauungen gehören natürlich auch der Atheismus oder Nihilismus und andere Formen des Glaubens betreffend die Schöpfung und die Herkunft sowie den Sinn des Lebens.
Zum Rest der Kultur gehört die (spezielle) Sprache, Sitten & Bräuche, verbindliche Gesetze & Regeln, tradierte Volkskunst, Architektur, Heilkunde, Rechtsprechung, Wissenschaft, Ernährungsweise, Kleidung, Art der familiären und sozialen Bindungen/Verpflichtungen etc..

Wenn "man" die Kultur eines Volkes vernichten will - und dies geschah und geschieht immer noch nicht selten - muss man zuallererst dessen Religion (auch "Priester" i.w.S.) attackieren, unterdrücken und allmählich zerstören oder "anpassen". In West-Europa wird dies, spätestens oder verstärkt seit dem Ende des WK II, sehr erfolgreich praktiziert .. insbesondere in Deutschland. Die neue Kultur in West-Europa heißt nun "Rendite- und Konsumgesellschaft" .. und "nach mir die Sintflut". Wer sind die Priester dieser neuen Religion? Und die "Sintflut" wird gewiss kommen. In den USA bahnt sie sich bereits an. Sie wird herüber schwappen. Auch vom Süden her schwappen schon die ersten "Rückläufer" herüber.

Wie könnte es auch anders sein?! Jedes Volk, wie auch jeder Mensch, kann nur das bekommen, was es (sich) verdient, und nichts anderes. Dies ist übrigens ebenfalls eine Weltanschauung .. die kommende.

Mit Gruß, Beo2

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Debitismus in der Nußschale : Das Geben (Säen, Investieren) kommt VOR dem Nehmen (Ernten), im Guten wie im Schlechten. Zum Beispiel: indem mensch ein Stück der eigenen Freiheit "rechtens investiert" = also (bewusst) hergibt, darauf verzichtet.


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