Der Weg führt ins Dunkel und da führt kein Weg dran vorbei

Kurz_vor_Schluss, Freitag, 03.02.2017, 15:50 (vor 2632 Tagen) @ Monterone3874 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.02.2017, 15:55

Servus Monterone,


Das Mindeste wäre jedoch gewesen, daß Trump EU und Euro als Projekte der
USA und zivile Seite der NATO dargestellt hätte und sein flegelhaftes
Gerülpse über die deutschen Exporte damit verknüpft hätte, daß auch
die deutschen Zahlungen an EU, Hochfinanz, Israel, sonstige Fremdstaaten
und Asylanten drastisch reduziert gehörten.

Das kann Trump nicht tun - dann wäre er morgen tot.


Welcher Aspekt Trumps letztlich den Ausschlag gibt, weiß ich natürlich
auch nicht und wollte nur sagen, daß ich die allgemeine Begeisterung nicht
nachvollziehen kann.

Und da tust Du gut dran. NIEMAND von uns weiß letztendlich, WER genau hinter, neben und vor Trump steht. Ja, er wird von vielen tatsächlich Wohlmeinenden unterstützt - aber das sind letztendlich auch nur Projektionen, wie bei Frau Clinton auch.
Es besteht eine geringe Chance, dass es Trump ehrlich meint (im Kampf gegen das Establishment), aber das Rad zurück drehen kann und wird er nicht. Eher dürfte er als Kriegspräsident in die Geschichtsbücher eingehen.
Und was man jetzt so als erste Signale sieht - Goldman Sachs in seinem Team, Drohungen gegen Iran, Lob für Israel, Russen verurteilen, Bankgesetze lockern, America First!.... etc.

Das lässt nichts Gutes erahnen. Andere wie der Saker haben es schon bemerkt.
http://thesaker.is/trump-presidency-first-snafus-already/

@Nereus - meine GROSSE Bitte an Dich wäre lediglich, weiter so genau hinzuschauen wie vor ein-zwei Tagen - Trump wird sich dekonstruieren, nicht, weil uns das die Lügenpresse erzählt (das ist natürlich nur Propaganda, der ganze Unsinn um seine Frauenfeindlichkeit, Moslemfeindlichkeit etc.), sondern weil er sich in einem Spinnennetz von Intrigen, Widerstand, Geldproblemen etc. eingesponnen fühlen wird - und irgendwann dürfte er um sich schlagen, um zu punkten.

Was besser, als einen Krieg zu beginnen? Der hat den Amis noch immer imponiert (und der Wirtschaft geholfen) - wenn er nur nicht im Homeland stattfindet.
Seine Chance soll er haben und er hat sie jetzt ja - aber genau hinschauen sollten wir alle, denn schnell ist man in einer Projektion gefangen.

Und nochmal: Für eine wesentliche Kursänderung ist es viel zu spät.... die Frage ist nur noch: Schneller Abbruch oder langsames Dahinsiechen. Schätze, wir werden das Zweite erleben (nur mit etwas mehr Feuerwerk von Herrn Trump dazu).
Beste Grüße
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin


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